Neu: "Fanny Mendelssohn Förderpreis" für junge Musiker
Ermöglicht durch eine Privatinitiative von Heide Schwarzweller wird im Jahr 2015 erstmals der Fanny Mendelssohn Förderpreis vergeben. Ziel des Fanny Mendelssohn Preises ist es, junge Musiker bei der Verwirklichung ehrgeiziger und außergewöhnlicher Aufnahme-Projekte zu unterstützen. Der Preis wird vergeben in Zusammenarbeit mit einer unabhängigen Jury, Musiker-Paten, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und dem Label Berlin Classics.
Der Preis wird für junge Musiker ausgeschrieben, die interessante, innovative Aufnahme-Projekte realisieren wollen. Er ist mit 10.000 Euro dotiert und wird ab 2015 jährlich vergeben. Verbunden ist er mit einer CD-Produktion durch Berlin Classics und einem Konzert auf dem Schlossgut Groß Schwansee im Rahmen der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern. Darüber hinaus erhält die Preisträgerin oder der Preisträger die Möglichkeit, während der Felix Mendelssohn Bartholdy Gala 2015 im Gewandhaus Leipzig zu gastieren.
Über die Vergabe des Preises entscheidet die Jury bestehend aus Jürgen Kesting, Musikjournalist und Fachbuchautor (Vorsitz); Dr. Markus Fein, Intendant der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern; dem Dramaturgen Dr. Dieter Rexroth; Jürgen Ernst, dem Vorstandsvorsitzenden der Mendelssohn Bartholdy Stiftung Leipzig; Hasko Witte, Promotion-Manager von Berlin Classics und Peter Schmidt, der die Gestaltung des CD-Covers übernimmt.
Das entscheidende Kriterium für die Jury ist die Qualität bzw. der Ideenreichtum für eine Debüt-CD – sei es mit Blick auf das Repertoire oder den interpretatorischen Weg. Das Konzept soll detailliert beschrieben werden. Die jungen Musiker können sich nicht selber für den Preis bewerben. Grundlage für die Entscheidung der Jury sind Empfehlungen von Paten, die als aktive Musiker einen umfassenden Überblick über die ,Szene‘ haben und der Jury verläßliche Empfehlungen geben können. Zum Kreis der Paten, der kontinuierlich erweitert werden soll, gehören die Sopranistin Christiane Karg, die Violinistinnen Julia Fischer, Vilde Frang und Antje Weithaas, die Bratscherin Tabea Zimmermann, die Flötistin Wally Hase, die Cellisten Daniel Müller-Schott und Li-Wei Qin, der Trompeter Gábor Boldoczki, der Klarinettist Matthias Schorn, die Pianisten Dirk Mommertz, Matthias Kirschnereit, Jonathan Gilad, Julija Botchkovskaia, Caspar Frantz, Lauma Skride und Alexander Krichel sowie die Cembalisten Kristian Bezuidenhout und Jory Vinikour. Sie alle gehören zur jüngeren Musiker-Generation, sind also mit dem Problem des richtigen Starts und der Karriere-Planung gut vertraut.
Das Höchstalter bei den Instrumentalisten und Ensembles ist auf 25 Jahre festgesetzt, bei Sängerinnen und Sängern auf 29 Jahre. Bewerben können sich nur Musiker, die bisher keine kommerziellen Tonträger veröffentlicht haben. Weitere Informationen finden Sie unter
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