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Komponisten mit Lebensdaten insgesamt: 3618

Heitor Villa-Lobos

brasil. Komponist

* 05.03.1887 Rio de Janeiro
† 17.01.1959 Rio de Janeiro

Der Brasilianer Heitor Villa-Lobos ist der bedeutendste und hierzulande bekannteste Komponist der Neuen Welt. Er wurde am 5. März vor 130 Jahren in Rio de Janeiro geboren. Mit sechs Jahren erhielt er ersten Cellounterricht von seinem Vater Raul, einem Buchhändler. In jungen Jahren verdiente er mit dem Cello seinen Lebensunterhalt, er schlug sich kreuz und quer durchs Land und spielte in Cafés und in Theaterorchestern. Auf diese Weise lernte er die Folklore Brasiliens kennen, aber auch die Chôros der lokalen Musikensembles in Rio de Janeiro, ein typisch brasilianisches Genre mit ein bis zwei Gitarren, Schlagzeug und verschiedenen Soloinstrumenten in beliebigen Besetzungen. Seine Erstlingswerke stammen aus jenen Jahren, außerhalb Brasiliens waren diese Kompositionen jedoch kaum zu hören. Artur Rubinstein lernte die Musik von Villa-Lobos bei einer Brasilien-Tournee kennen und begeisterte sich sehr dafür. 1923 ging Villa-Lobos für ein Jahr nach Paris. Die Begegnungen mit Andrés Segovia, Ravel, Dukas, Florent Schmitt und Milhaud hinterließen bei ihm bleibende Eindrücke, die ihn zu einigen seiner bedeutendsten Werke inspirierten und ihn international berühmt machten. 1930 wurde er nach erneutem längerem Studienaufenthalt in Paris Direktor der brasilianischen Musikakademie. 1942 gründete er das Conservatorio Nacional de Canto Orfeônico. Villa-Lobos war ungemein produktiv und vielseitig, er schrieb Opern, Ballette, 12 Sinfonien, sinfonische Dichtungen, Konzerte, Chôros, Kammermusik, insgesamt etwa 2000 Kompositionen. Er verstand es, Anregungen aus der Volksmusik seines Landes, deren Studium er sich eingehend widmete, aus Barock, Romantik und Impressionismus für seinen Stil fruchtbar zu machen. Er hat in allen traditionellen Formen komponiert, aber seine bekanntesten und erfolgreichsten Werke sind jene, die originär brasilianischen Geist atmen. Die vierzehn Chôros sind von einem rhythmischen Tanz abgeleitet, die Bachianas Brasileiras verbinden in einzigartiger Wirkung brasilianische Volksmelodien mit der strengen Linienführung der Suiten von Johann Sebastian Bach. In vielen dieser Werke ist die Besetzung ungewöhnlich. So ist das fünfte Stück aus den Bachianas Brasileiras für acht Celli und Sopran geschrieben. Zum Nationalhelden geworden, lebte Villa-Lobos meist in Brasilien, verbrachte aber auch viel Zeit in Europa als Gastdirigent. Er starb am 17. Januar 1959 in seiner Wohnung in der Rua Araújo Porto Alegre 56 im Zentrum von Rio de Janeiro an Krebs.

Diskographie [54] Werke [114]

Werke

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Instrumental-Solo

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Fröhliche Frühromantik für Fagottisten

Für das „große Finale“ hatten die Kandidaten die Auswahl zwischen dem mit der italienischen Oper kokettierenden Concertino von Bernhard Crusell und einem der beiden größer dimensionierten Konzerte von Carl Maria von Weber oder Johann Nepomuk Hummel.

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Im Finale der Cellisten begeisterten gestern die drei Teilnehmer, die mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung der Dirigentin Eun Sun Kim die Cellokonzerte von Robert Schumann und Dmitrij Schostakowitsch aufführten.

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Clarté und Geräusch

Das Semifinale der Fagottisten nutzte die Jury, um die stilistische Wandelbarkeit der Teilnehmer zu durchleuchten, denn neben dem in allen Orchestervorspielen obligatorischen Konzert B-Dur KV 191 – ohne Dirigent – des 18jährigen Mozart im Galanten Stil der 1770er Jahre waren die Avantgarde-Kunststücke der Auftragskomposition von Milica Djordjevic zu bewältigen.

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