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Komponisten mit Lebensdaten insgesamt: 3618

Josef Suk

tschech. Komponist

* 04.01.1874 Krecovice
† 29.05.1935 Benesov bei Prag

Der tschechische Komponist und Violinist Josef Suk war nach Antonín Dvořák der bedeutendste tschechische Sinfoniker. Er wurde am 4. Januar 1874 in Křečovice bei Prag geboren und zunächst von seinem Vater Josef Suk sen. in Orgel, Klavier und Violine unterrichtet. Später hatte er Unterricht bei dem tschechischen Geiger Antonín Bennewitz und Kompositionsunterricht bei Josef Bohuslav Foerster, Karel Knittl, and Karel Stecker. 1891 wurde er Schüler von Dvořák. Aus dieser Beziehung heraus entwickelte sich eine enge Freundschaft, die darin gipfelte, dass Suk 1898 Dvořáks Tochter Otilie heiratete. Dies war einer der glücklichsten Abschnitte in Suks Leben, das an tragischen Ereignissen nicht arm war. 1904 starb sein Freund und Mentor Antonín Dvořák, 14 Monate später seine Frau Otilie. Diese Ereignisse inspirierten Suk zu seiner Asrael-Sinfonie, wie überhaupt sein eher schmales Œuvre sehr stark autobiographisch geprägt war. Erst 1922 wurde er Dvořáks Nachfolger im Amt als Kompositionsprofessor am Prager Konservatorium. 1933 ging Suk in den Ruhestand. Zu seinen Schülern zählte Bohuslav Martinů. Josef Suk starb am 29. Mai 1935 in Benešov bei Prag. Seine bedeutendsten Werke neben der Asrael-Sinfonie sind die Streicherserenade op. 6, Radůz und Mahulena, Pohádka léta op. 29, Zrání op. 34 und Epilog op. 37.

Diskographie [21] Texte [2] Werke [22]

Texte

Sinfoniae da Requiem

An sich sind Totenmessen in Kirchen zu Hause. Es gibt aber viele prominente Vertonungen der Requiemsliturgie, die so populär geworden sind – etwa die Beiträge Mozarts, Verdis oder Faurés –, daß sie wohl öfter im Konzertsaal als in der Kirche aufgeführt werden. Andererseits haben sich aber auch einige Komponisten für ihre sinfonischen Werke vom Requiem-Themenkreis inspirieren lassen, ohne einen Chor zu beschäftigen.

[Benjamin G. Cohrs, 1.12.2001]weiterlesen ...

Winter-Legenden

Die dunkle Jahreszeit übt auf Komponisten bis heute eine ungebrochene Faszination aus. Aus der großen Schatzgrube an Winter-Stücken hat »Klassik heute« vier Werke aus ganz unterschiedlichen Genres ausgesucht. Ob Sinfonie, Klavierkonzert, Konzert-Ouvertüre oder sinfonische Dichtung – Komponisten fanden zum Ausdruck winterlicher Gefühle, ohne billige Klischees von Eis und Schnee bemühen zu müssen. Winter findet hier vielmehr auf seelischer Ebene statt, wird zum Symbol für innere Seinszustände.

[Benjamin G. Cohrs, 2.12.2002]weiterlesen ...

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