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Komponisten mit Lebensdaten insgesamt: 3376

Dieter Schnebel

* 14.03.1930 Lahr

Biographie Diskographie [3] Werke [3]

Biographie

14.3.1930
geboren am 14. März 1930 in Lahr/Baden geboren.
1949-1952
Studium an der Freiburger Musikhochschule 1949 bis 1952 (an der Universität Vorlesungen bei Martin Heidegger) und engen Kontakt zu den Kranichsteiner (heute Darmstädter) Ferienkursen für Neue Musik. Studium der evangelischen Theologie (Beeinflussung durch Karl Barth, Rudolf Bultmann), Philosophie (Lektüre von Ernst Bloch) und Musikwissenschaft (Walter Gerstenberg.
1955
Theologisches Examen und Promotion mit einer Dissertation zur Dynamik bei Arnold Schönberg.
1956-1976
Tätigkeit als Pastor in Kaiserslautern, dann als Religions- und Musiklehrer in Frankfurt am Main und München.
1974
Durch die Gründung der Theatergruppe "Die Maulwerker" systematisierte Schnebel sein offenes Werkkonzept, in dem Musiker in unkonventionellem Einsatz ihrer Instrumente und Stimmen zu Aktionen im Raum aufgefordert sind. Es entstehen die Zyklen Maulwerke, Schulmusik, Laut-Gesten-Laute, Museumsstücke, Schaustücke. Von der seriellen Musik wandte sich Schnebel nach dem frühen Zyklus Versuche (Analysis, Stücke, Fragment, Compositio) ab.
1976-1995
Nach dem Tod der ersten Frau Camilla heiratete Schnebel 1970 Iris von Kaschnitz. 1976 wurde extra für ihn eine Professur für Experimentelle Musik und Musikwissenschaft an der Hochschule der Künste (HdK) in Berlin eingerichtet, die er bis zur Emeritierung 1995 inne hatte. Seine Tätigkeit als Theologe setzt Schnebel durch Predigttätigkeit an der Johann-Sebastian-Bach-Kirche in Berlin-Lichterfelde fort.
1988
Am 11.11.1988 UA der Missa (Dahlemer Messe) für Soli, Chor und Orchester, die in den Jahren 1984-1987 entstand.
1992
Am 18.10.1992 in Donaueschingen UA der Sinfonie x für großes Orchester, Altstimme und Tonband, entstanden in den Jahren 1987-1992.
1991
1991 wurde Dieter Schnebel mit dem Lahrer Kulturpreis ausgezeichnet.
1996
Der Komponist ist Mitglied der Akademie der Künste Berlin (seit 1991) und der Bayerischen Akademie der Künste (seit 1996).
1999
1999 verlieh ihm die Stadt Schwäbisch Gmünd den erstmals vergebenen Preis der Europäischen Kirchenmusik. Der Komponist verfaßte zahlreiche musikwissenschaftliche Publikationen, u.a. zu Weberns Variationen op. 27, zu Franz Schubert und zuletzt zu Giuseppe Verdi. Nach dem Tod seiner ersten Frau Camilla ist er in zweiter Ehe mit Iris v. Kaschnitz verheiratet.
2004
Verleihung der Ehrendoktorwürde der Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Bayreuth im Sommer 2004.

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