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Komponisten mit Lebensdaten insgesamt: 3376

Ottorino Respighi

* 09.07.1879 Bologna
† 18.04.1936 Rom

Der italienische Komponist Ottorino Respighi wurde am 9.7.1879 in Bologna geboren. Als Sohn eines Klavierlehrers erhielt er schon im Kindesalter Klavier- und Violinunterricht. Von 1891 bis 1899 studierte er Geige, Bratsche und Komposition am Liceo Musicale in Bologna. Nach dem Studienabschluss war er zunächst Bratschist in Bologna und 1902/1903 an der Opera Italiana in Sankt Petersburg. Dort lernte er Rimsky-Korssakow kennen und nahm bei ihm weiteren Kompositionsunterricht. Auch bei Max Bruch hatte er zuvor in Berlin kurze Zeit Kompositionsunterricht genossen. Von 1903 bis 1908 war er wieder als Orchestermusiker in Bologna tätig und trat immer häufiger mit eigenen Kompositionen in Erscheinung. 1913 wurde er Kompositionsprofessor am Conservatorio di S. Cecilia in Rom. Der Durchbruch als Komponist gelang ihm 1916 mit Fontane di Roma. Als Hauptvertreter des italienischen Impressionismus ist er vor allem durch seine sinfonischen Dichtungen Fontane di Roma (1916), Pini di Roma (1924), Feste romane (1929) und das Ballett Der Zauberladen (1919, nach Rossini) bekannt. 1923 wurde er Direktor des Conservatorio di S. Cecilia. Diese Position gab er 1926 jedoch wieder auf, um mehr Zeit zum Komponieren zu haben. Seine Lehrtätigkeit setzte er aber bis 1935 fort. Er unternahm zusammen mit seiner Frau Elsa zahlreiche Reisen ins In- und Ausland zur Aufführung seiner Werke. Ab 1933 konnte Respighi aus gesundheitlichen Gründen keine Kompositionen mehr vollenden. Er starb am 18. April 1936 im Alter von knapp 57 Jahren an einem Herzleiden. Seine Frau Elsa überlebte ihn um 60 Jahre und betreute sein musikalisches Erbe.

Biographie Diskographie [40] Texte [4] Werke [60]

Texte

Frühlingserwachen

Der Frühling hat nicht nur Tondichter immer wieder inspiriert. Der ewige Kreislauf von Werden und Vergehen und das Erwachen der Gefühle sind zeitlose Aspekte von Frühlingsbetrachtungen. Fernab vom Mainstream stellt »KLASSIK heute« vier kaum bekannte Kompositionen vor, die sich eigenwillig mit dem Sujet auseinandersetzen und obendrein als autobiographische Schlüsselwerke entpuppen.

[Benjamin G. Cohrs, 30.5.2003]weiterlesen ...

Viermal Ostern

Die vier hier einander gegenübergestellten Werke entstanden in der Zeit zwischen 1888 und 1947 – nicht nur zeitlich liegen da Welten dazwischen. Trotzdem gibt es einen roten Faden, der die Stücke miteinander verbindet...

[Benjamin G. Cohrs, 1.4.1998]weiterlesen ...

Sinfonische Metamorphosen

Thema mit Variationen

Eine der beliebtesten Grundformen der Instrumentalmusik ist das Thema mit Variationen. Daraus haben sich zahlreiche Gattungen entwickelt.

[Benjamin G. Cohrs, 20.1.2001]weiterlesen ...

Weihnachtskantaten – einmal anders

Und es begab sich zu der Zeit, dass schon seit den Herbstferien Schoko-Weihnachtsmänner zu kaufen waren, und Chöre landauf, landab mit der Einstudierung des Bachschen Weihnachtsoratoriums begannen... Wenn auch eines der festlichsten, so ist das Weihnachtsoratorium doch keineswegs das einzige Werk, das die stille Zeit im Blick hat.

[Benjamin G. Cohrs, 2.12.2002]weiterlesen ...

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