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Ralph Benatzky

dt. Komponist

* 05.06.1884 Mährisch-Budweis
† 16.10.1957 Zürich

Ralph Benatzky wurde am 5. Juni 1884 als Sohn eines Gymnasiallehrers in Mährisch-Budweis geboren. Zunächst strebte er eine militärische Laufbahn an, wurde jedoch 1909 krankheitsbedingt in den Ruhestand versetzt. Er studierte Germanistik und Philosophie und nahm Musikunterricht bei Antonín Dvořák in Prag und bei Felix Mottl in München. Benatzky gilt als einer der originellsten Operettenkomponisten. Seine Karriere begann er mit der Kleinform von Liedern und Chansons für das Kabarett und für die Kleinkunstbühne. Bald weiteten sich seine Kompositionen zu Musikrevuen und Operetten aus. Seinen größten Erfolg feierte er mit der Operette Im weißen Rößl, er schrieb aber auch Filmmusiken - u.a. für Zarah Leanders ersten Musikfilm Zu neuen Ufern mit den Evergreens Ich steh im Regen und Yes Sir!. Sein bewegtes Leben führte ihn nach Berlin, in die Schweiz, nach Hollywood und wieder zurück in die Schweiz, wo er am 16. Oktober 1957 starb. Begraben wurde er auf eigenen Wunsch in St. Wolfgang im Salzkammergut, dem Spielort seiner bekanntesten Operette Im weißen Rößl.

Biographie Diskographie [1] Werke [1]

Biographie

5.6.1884
geboren in Mährisch-Budweis (Tschechien) als Rudolph Josef František Benatzky. Sohn eines Gymnalsiallehrers. Aufgewachsen in Prag.
1899 - 1907
Eintritt in die k.u.k. Kadettenanstalt in Wien, wurde 1904 Leutnant, 1904 krankheitsbedingt beurlaubt und 1907 in den Ruhestand versetzt.
Studium der Germanistik und Philosophie in Prag, Musikstudium bei Antonín Dvořák.
4.10.1909
Heirat mit der Sängerin und Schauspielerin Fédi Férard. Die Ehe wurde 1914 wieder geschieden
ab 1910
Musikstudium bei Felix Mottl in München. Musikalischer Leiter des Kleinen Theaters, München. Erste Operette Walzer von heute Nacht in Wiesbaden.
1913
Uraufführung der Operette Der lachende Dreibund in Berlin.
1914
Heirat mit der Sängerin und Tänzerin Josma Selim. Co-Direktor der Bunten Bühne Rideamus in Wien.
1916
Erster großer Operettenerfolg am Ronacher Theater in Wien mit Liebe im Schnee.
1927
Übersiedlung nach Berlin.
1929
Sensationserfolg am Großen Schauspielhaus Berlin mit Die drei Musketiere.
25.8.1929
Tod seiner Ehefrau Josma.
17.4.1930
Heirat mit Melanie Hoffmann.
1930
Uraufführung der Revueoperette Im weißen Rößl im Großen Schauspielhaus Berlin.
1932
Übersiedlung in die Schweiz.
1933
Uraufführung von Bezauberndes Fräulein im Deutschen Volkstheater Wien. Silbernes Ehrenzeichen der Republik Österreich.
1936
Premiere von Im weißen Rößl am Broadway als The White Horse Inn.
1937
Musik für den UFA-Film Zu neuen Ufern mit Zarah Leander, (Ich steh im Regen, Yes, Sir!).
1938
Verleihung des Ritterkreuzes 1. Klasse der Republik Österreich.
Vertrag mit Metro Goldwyn Mayer und Umzug nach Hollywood. Wegen fehlender Aufträge Rückkehr in die Schweiz Ende des Jahres. In der Folge erfolglose Bemühungen um die Schweizer Staatsbürgerschaft
1940
Erneute Rückkehr in die USA nach New York. Auftritte in Kabaretts, tägliche halbstündige Auftritte im Radiosender Whom, Übersetzung englischer Texte (Porgy and Bess, Memoiren von William Somerset Maughams).
1943
Filmmusik zu Damals mit Zarah Leander (Regie: Rolf Hansen).
1946
Rückkehr in die Schweiz.
1950
Ehrenbürger von St. Wolfgang. Uraufführung des musikalischen Lustspiels Liebesschule in Göttingen.
1953
Veröffentlichung des zum Teil autobiografischen Lebensromans In Dur und Moll.
16.10.1957
Gestorben in Zürich. Beisetzung auf eigenen Wunsch in St. Wolfgang im Salzkammergut, dem Spielort seiner bekanntesten Operette Im weißen Rößl.

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