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Christoph Willibald Gluck

Komponist

* 02.07.1714 Erasbach
† 15.11.1787 Wien

Die Musikwelt gedachte im Jahr 2014 des 300. Geburtstags von Christoph Willibald Gluck, der am 2. Juli 1714 in Erasbach (Oberpfalz) geboren wurde. Von seinem umfangreichen Schaffen, das mehr als 40 Opern umfasst, ist heute vor allem Orfeo ed Euridice auf der Bühne zu erleben. Über Stationen in Prag und Wien kam Gluck nach Mailand, wo 1741 gleich seine erste Oper Artaserse auf ein Librett des berühmten Pietro Metastasio ein großer Erfolg wurde und ihm den Auftrag für sieben weitere Opern einbrachte. Es folgten Aufenthalte in London und Dresden und erneut Wien, wo 1748 das Wiener Burgtheater mit seiner Semiramide reconosciuta eröffnet wurde. 1762 wurde Orfeo ed Euridice in Wien uraufgeführt, 1767 Alceste und 1770 Paride ed Elena. Für Paris entstanden Iphigénie en Aulide sowie die französische Fassung von Orfeo et Euridice und Alceste, die in der vom Komponisten eingerichteten musikalisch-szenischen Fassung die traditionelle französische Tragédie lyrique reformierten. 1779 erlebten seine Opern Iphigénie en Tauride und Echo et Narcisse in Paris nochmals einen triumphalen Erfolg. Am 15. November 1787 starb Gluck im Alter von 73 Jahren in Wien.

Biographie Diskographie [30] Werke [41]

Biographie

2.7.1714
geboren in Erasbach bei Nürnberg. Nach einigen Jahren zog die Familie nach Böhmen, wo der Vater Forstverwalter des Fürsten Lobkowitz war.
1731
Student der Philosophie in Prag.
1735
Kammermusiker im Hausorchester des Fürsten Lobkowitz.
1741
Debüt als Opernkomponist in Mailand mit "Artaserse) auf ein Libretto von Pietro Metastasio.
1745
Als Reisebegleiter mit dem Fürsten Lobkowitz in London. Gluck tritt dort als Konzertvirtuose auf. Begegnung mit Georg Friedrich Händel.
1748
Übersiedelung nach Wien. Von dort aus unternimmt er zahlreiche Konzertreisen, u.a. mit der Operntruppe Mingotti, deren Kapellmeister er ist.
1756
Auszeichnung mit dem vatikanischen Orden und Titel "Ritter vom Goldenen Sporn".
1762
UA von Orfeo ed Euridice in Wien, der ersten Reformoper des Komponisten, Libretto Raniero de' Calzabigi.
Bechsteinkonzert
1767
UA von Alceste in Wien.
1774
UA von Iphigenie en Aulide in Paris, wohin sich Gluck inzwischen begeben hatte. Erstaufführung der Pariser Fassung von Orphée et Euridice in Paris. Ernennung zum K.u.K Hofkomponisten durch Maria Theresia.
1776
Französische Erstaufführung von Alceste in Paris.
1777
UA von Armide in Paris.
1779
UA von Echo et Narcisse in Paris.
1781
Nach zwei Schlaganfällen beendet Gluck seine Tätigkeit als Komponist.
15.11.1787
Tod des Komponisten in Wien. Unter großer Beteiligung der Wiener Bevölkerung dirigiert Antonio Salieri am 17. November auf dem Begräbnis ein "De Profundis" des Komponisten.

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