Seiji Ozawa: Biographie
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Seiji Ozawa

Dirigent

* 01.09.1935 in Shenyang

Der Dirigent und ehemalige Musikdirektor der Wiener Staatsoper, Seiji Ozawa, feierte am 1. September 2015 seinen 80. Geburtstag. Er studierte zunächst Klavier an der Toho-Musikhochschule in Tokio, später auch Orchesterleitung und gewann 1959 den Dirigenten-Wettbewerb von Besançon. Ein Jahr später gewann er den renommierten Mitropoulos-Wettbewerb, wurde Assistent von Leonard Bernstein und Direktor der Festspiele von Ravinia. Es folgten Chefdirigentenpositionen bei den Orchestern von Toronto und San Francisco und seit 1974 beim Boston Sympony Orchestra, das er bis 2002 leitete. Seiji Ozawa hat zahlreiche Werke berühmter Komponisten uraufgeführt, darunter 1975 die San Francisco Polyphony von György Ligeti, 1983 Saint François d'Assise von Olivier Messiaen, November Steps, Autumn und Dream/Windows seines Landsmanns Toru Takemitsu. Seit der Spielzeit 2002/2003 war Seiji Ozawa Musikdirektor der Wiener Staatsoper und hatte diese Position bis 2010 inne. Dort hat er u.a. die Premierenproduktionen Kreneks Jonny spielt auf, Wagners Der fliegende Holländer und Massenets Manon Lescaut geleitet.

Biographie Diskographie [14]

Biographie

1935
geboren in Shenyang, China, als Sohn japanischer Eltern.
1953
Ausbildung an der Toho Gakuen School of Music, Tokyo, mit dem Ziel, Pianist zu werden. Durch einen Unfall mußte er sein Klavierstudium aufgeben und begann, Komposition und Orchesterleitung zu studieren.
1959
Gewinn des Intern. Dirigentenwettbewerbs in Besançon, Franreich.
1960
Meisterkurs bei Herbert von Karajan, Gewinn des Mitropoulos-Preises in New York.
1961-1962
Assistent von Leonard Bernstein beim New York Philharmonic Orchestra.
1964-1968
Music Director der Festspiele von Ravinia.
1965-1969
Chefdirigent des Symphony Orchestra von Toronto.
1969
Debüt bei den Salzburger Festspielen mit Così fan tutte.
1970-1976
Chefdirigent des San Francisco Symphony Orchestra.
1973
Ernennung zum Music Director des Boston Symphony Orchestra.
1981
Festliche Konzerte zum 100. Geburtstag des Boston Symphony Orchestra.
1983
UA von Saint Francois d'Assise von Olivier Messiaen
2002
Ozawa leitet zum ersten Mal das traditionelle Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker im Musikverein. Am 13. und 14. Juli 2002 leitet Ozawa zwei festliche Abschiedskonzerte in Boston. Er war dort 29 Jahre lang Chefdirigent, länger als jeder andere Dirigent eines der großen amerikanischen Orchester.
2002/2003
Ab Beginn der Saison 2002/2003 ist Ozawa Musikdirektor der Wiener Staatsoper und Chefdirigent der Wiener Philharmoniker.
2004
Am 16.1. veröffentlicht die Österreichische Bundespost eine 1,- Euro Sondermarke mit dem Bild von Seiji Ozawa in einer Auflage von 600.000 Stück.
2005
Seiji Ozawa feiert am 1. September 2005 seinen 70. Geburtstag. Seit der Spielzeit 2002/2003 ist er Musikdirektor der Wiener Staatsoper und wird diese Position bis 2010 innehaben. Er hat dort u. a. die Premierenproduktionen von Kreneks Jonny spielt auf, Wagners Der fliegende Holländer und Massenets Manon Lescaut geleitet. In der Saison 2005/2006 ist er im Festkonzert "50 Jahre Wiedereröffnung" am 5. November 2005 wieder am Pult der Wiener Staatsoper zu erleben. Anläßlich des runden Geburtstags zeigt ORF 2 am Sonntag, 4. September das Portrait "Seiji Ozawa – Meister, Lehrer, Schüler". 2005 gründet Seiji Ozwa am Genfer See die International Music Academy - Switzerland (IMAS), in der er junge Musiktalente entdecken und bekannt machen möchte und in der er Meisterkurse gibt.
2006
Seiji Ozawa musste aus gesundheitlichen Gründen seine Mitwirkung bei den Salzburger Osterfestspielen absagen. Seine geplanten Konzerte mit den Berliner Philharmonikern übernimmt Simon Rattle (09. und 16. April, Großes Festspielhaus).
2007
Die Wiener Staatsoper gastierte im Rahmen dieses Asien-Gastspiels, das am 17. September in Shanghai startete, erstmals in Südkorea. Heute findet die zweite Vorstellung in Seoul mit Cellia Costea (Gräfin Almaviva), Peter Weber (Graf Almaviva), Ildikó Raimondi (Susanna), Luca Pisaroni (Figaro) und Michaela Selinger (Cherubino) statt. Die Leitung hat Seiji Ozawa. Die nächsten Stationen des Asien-Gastspiels: Taiwan (Taipei am 22. und 23. September und Kaohsiung am 24. September) und Singapur (26. September). Seiji Ozawa wird am 17. November 2007 nach der Vorstellung von „Pique Dame“ zum Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper ernannt. Er dirigierte bisher 163 Vorstellungen (darunter 16 verschiedene Opern, fünf Konzerte sowie „Die Zauberflöte für Kinder“ in der Dekoration des Wiener Opernballs) am Haus am Ring und im Rahmen von Gastspielen der Wiener Staatsoper.
2010
Musikdirektor Seiji Ozawa ist wegen schwerer Erkrankung gezwungen, seine Dirigierverpflichtungen an der Wiener Staatsoper für die nächsten Monate zurückzulegen. Sein Konzert im Konzerthaus Dortmund übernimmt Edward Gardner, Bertrand de Billy übernimmt weitere Konzerte in Wien und Cornelius Meister das Konzert mit dem BR-Symphonieorchester. Auch das geplante Silvesterkonzert bei den Berliner Philharmonikern 2010 muss Ozawa absagen.
2016
Seiji Ozawa dirigiert im April zwei Konzerte mit den Berliner Philharmonikern. Ursprünglich war Zubin Mehta vorgesehen, eines der Konzerte zu dirigieren, der jedoch wegen diverser Planungen zu seinem 80. Geburtstag abgesagt hatte.

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