Orchestre National de Lyon: Biographie
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Orchestre National de Lyon


Biographie Diskographie [1]

Biographie

1905
Hervorgegangen aus der 1905 gegründeten Societé des Grands Concerts de Lyon, erfreut sich das Orchestre National de Lyion einer glanzvollen Vergangenheit, zu der unter vielen anderen auch André Cluytens, Charles Munch, Ernest Ansermet und Pierre Monteux beigetragen haben.
1969
Auf Anregung der Kommune wurde dieser Klangkörper 1969 als feststehendes Orchester mit 102 Musikern und Louis Frémaux als erstem Chefdirigenten verankert.
1975
Seit 1969 verwaltet und unterstützt die Stadt Lyon das Orchester, dem es 1975 mit dem Auditorium de Lyon auch eine ständige Spielstätte zur Verfügung stellte, die mit einer Kapazität von 2.100 Plätzen zu den größten Konzertsälen des Landes zählt.
1971-1986
Als Nachfolger von Louis Frémaux übernahm Serge Baudo 1971 die künstlerische Leitung und begründete bis 1986 den weit über die Region hinausreichenden Ruf des Orchesters.
1987-2000
Unter der Ägide von Emmanue Krivine, der von 1987-2000 dem Orchester als Directeur musical vorstand, erlebte das Orchester einen weiteren künstlerischen Aufschwung, der von der internationalen Presse entsprechend gewürdigt wurde.
2000-2004
Mit David Robertson, Chefdirigent und künstlerischem Leiter des Auditorium de Lyon wurde dieses Niveau in einem stilistisch weitgefächerten Repertoire gefestigt. Von der umfangreichen Tätigkeit des Orchesters außerhalb Lyons verdienen drei Reisen nach Japan in den 1990er Jahren, eine Europa-Tournee im November 2001 mit Stationen in Köln, Amsterdam, London und mailand, Auftritten bei den BBC-Proms und beim Edinburgh-Festival im Sommer 2002, die Eröffnung der Spielzeit 2002/03 des Châtelet in Paris mit Jessye Norman sowie eine USA-Tournee im Januar 2003 mit Auftritten in der New Yorker Carnegie Hall, Seattle, Berkley-San Francisco und Los Angeles besonders hervorgehoben zu werden. Das Orchester hat mit zahlreichen namhaften Solisten zusammengearbeitet, so u.a. Pierre-Laurent Aimard, Martha Argerich, Emauel Ax, José van Dam, Leon Fleisher, Ben Heppner, Evgeni Kissin, Yo Yo Ma, Jessye Norman, Krystian Zimerman, Itzhak Perlman, Vadim Repin, Christian Tetzlaff und Tabea Zimmermann. Komponisten wie Luciano Berio und Krzysztof Penderecki haben ihre Werke mit dem ONL einstudiert und aufgeführt. Darüber hinaus hat das ONL im Laufe der Jahre (sowohl in Uraufführungen als auch europäischen oder französischen Erstaufführungen) zahlreiche Werke der bedeutendsten Komponisten unserer Zeit - beispielsweise von Elliott Carter, Henri Dutilleux oder Toru Takemitsu bis hin zu Steve Reich und George Benjamin - vorgestellt. Die Repertoire-Politik der vergangenen Jahre spiegelt sich auch in der neueren Diskographie des Orchesters wieder: auf eine dem argentinischen Komponisten Alberto Ginastera gewidmeten CD (bei Naive9 folgte eine CD mit Werken von Béla Bartòk (harmnonia mundi) u.a. die Erstaufnahme der Neuedition von Der wunderbare Mandarin und danach eine Pierre Boulez gewidmete CD (Naive), die bei ihrem erscheinen mit einem Diapason d'or und einem "fff" Télérama gewürdigt wurde. Im Sommer 2003 wurde eine CD mit Werken von Steve Reich aufgenommen, u.a. die Streiorchesterfassung von Different Trains, die vom ONL un dem Philadelphia Orchestra in Auftrag gegeben wurde.
ab 2005/2006
Im Januar 2004 wurde Jun Märkl zum neuen Chefdirigenten des Orchesters ab der Spielzeit 2005/2006 ernannt.

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