David Oistrach: Biographie
Klassik Heute - Ihr Klassik-Portal im Internet

Über uns | Impressum | Kontakt | Sitemap

Suche

Biographien insgesamt: 1127

David Oistrach

* 30.09.1908 in Odessa
† 24.10.1974 in Amsterdam

Am 24. Oktober 2014 jährte sich der Todestag des berühmten russischen Geigers David Oistrach zum 40. Mal. 1908 in Odessa geboren, war er in seiner Heimat bereits in jungen Jahren ein gefeierter Künstler und wurde in Westeuropa und den USA relativ früh durch den Gewinn des 2. Preises beim Henryk-Wieniawski-Wettbewerb in Warschau 1935 und des 1. Preises beim Eugène-Ysaÿe-Wettbewerb 1937 in Brüssel berühmt. Komponisten wie Dmitri Schostakowitsch, Sergej Prokofiew, Aram Khatschaturian und Dmitri Kabalewski schrieben Konzerte für ihn, sein umfangreiches Repertoire ist auf zahlreichen Tonträgern dokumentiert. Neben seinen Auftritten als Solist unterrichtete Oistrach am Moskauer Konservatorium und war seit den 1960iger Jahren verstärkt als Dirigent tätig. Auf einer Tournee starb der weitweit gefeierte Musiker 1974 an Herzversagen in Amsterdam.

Biographie Diskographie [1]

Biographie

30.9.1908
geboren in Odessa (Ukraine) als Sohn eines Sängers. Studium am Konservatorium seiner Heimatstadt bei Pjotr S. Stoljarski, der auch Nathan Milstein ausbildete.
1923
Noch während seines Studiums debütiert Oistrach in ÄDodessa mit einem Bach-Programm.
1926
Abschluss des Studiums mit Auszeichnung.
1935
Gewinn des 2. Preises beim Henryk-Wieniawski-Wettbewerb in Brüssel, der in auc außerhalb der Sowjetunion bekannt macht.
1937
Gewinn des 1. Preises des Eugène-Ysaye-Wettbewerbs in Brüssel.
ab 1934
Neben seiner internationalen Konzerttätigkeit unterrichtet Oistrach bis zu seinem Tod am Moskauer Konservatorium, wo auch seinen Sohn Igor unter seinen Schülern ist.
1944
S. Prokofieff schreibt für ihn seine zweite Sonate für Klavier und Violine.
1955
Dmitri Schostakowitsch komponiert für ihn sein erstes Konzert für Violine und Orchester.
1967
Oichstrach gestaltet die Urauführung des ihm gewidmeten zweiten Konzerts für Violine und Orchester von D. Schostakowitsch.
Neben seiner Tätigkeit als Professor und Solist tritt Oistrach auch als Dirigent in Erscheinung getreten und hat große Orchester in aller Welt dirigiert (u.a.Berliner Philharmoniker, Wiener Symphoniker, London Symphony Orchestra)
24.10.1974
Lange Jahre vor seinem Tod hatte David Oistrach mit Herzproblemen zu kämpfen. Er starb während eines Aufenthalts in Amsterdam.

⇑ nach oben

Perkussives Leuchtfeuer

Kai Strobel erhielt den 1. Preis im Fach Schlagzeug

Gestern nachmittag stellten sich die drei Finalisten im Fach Schlagzeug den hohen Anforderungen der Aufführung eines Konzerts für ihr Instrumentarium. Engagiert begleitet vom Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung der Dirigentin Eun Sun Kim kamen zwei Highlights des Repertoires zur Aufführung.

→ weiter...

Fröhliche Frühromantik für Fagottisten

Mathis Stier, Fagott, erhielt den 2. Preis und den Publikumspreis

Für das „große Finale“ hatten die Kandidaten die Auswahl zwischen dem mit der italienischen Oper kokettierenden Concertino von Bernhard Crusell und einem der beiden größer dimensionierten Konzerte von Carl Maria von Weber oder Johann Nepomuk Hummel.

→ weiter...

Referenz-Aufnahmen

aus dem Themenbereich
Opern-Recitals

Cecilia Bartoli · St Petersburg
L’ Amour
Lucia Aliberti<br />Early Verdi Arias
Elina Garanca
Anna Netrebko

Neue CD-Veröffentlichungen

Fritz Volbach
Zero to Hero
Heino Eller
Carl Czerny

CD der Woche

Lars Vogt

Lars Vogt

Gibt es noch unentdeckte Aspekte in Mozarts so häufig eingespielten Klaviersonaten? Dieser Frage muss sich jede Neuaufnahme stellen. Wir hatten den ...

Weitere 67 Themen

Heute im Label-Fokus

Thorofon

Barock trifft Moderne
Robin Hoffmann
Wagner-Zyklus
"Sie liebten sich beide."

→ Infos und Highlights

Klassik Heute Zahl des Tages

Bei Klassik Heute finden Sie

7708

Komponisten
• 386 Kurzbiographien
• 362 tabellarische Biographien

→ mehr Zahlen und Infos

Impressum Kontakt AGBs Datenschutz Haftungsausschluss Mediadaten Sitemap

© Klassik Heute GbR

jpc
ARD-Wettbewerb 2019