Birgit Nilsson: Biographie
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Birgit Nilsson

* 17.05.1918 in Västra Karup
† 01.01.2006 in Västra Karup

Vor zehn Jahren, am 1. Januar 2016, ist die weltberühmte schwedische Sorpanistin Birgit Nilsson in ihrer südschwedischen Heimat im Alter von 87 Jahren gestorben. Geboren am 17. Mai 1918 nahe der südschwedischen Stadt Malmö, debütierte sie nach Abschluss ihrer 1941 begonnenen Gesangsausbildung 1946 in Stockholm als Agathe in Webers Der Freischütz. Ihr internationaler Durchbruch erfolgte Anfang der 50er Jahre bei den Bayreuther Festspielen. Von da an war die gefeierte Wagner-Sängerin regelmäßig bei den Bayreuther Festspielen sowie an den großen Opernhäusern der Welt, am Royal Opera House Covent Garden, der Mailänder Scala, der Metropolitan Opera, der San Francisco Opera, der Pariser Oper und der Wiener Staatsoper und setzte als Hochdramatische Maßstäbe für Generationen. An der Wiener Staatsoper debütierte sie als Sieglinde in Die Walküre am 18. April 1954 noch vor der Wiedereröffnung des Hauses am Ring im Theater an der Wien. Noch im selben Monat sang sie dort Elsa in Lohengrin, Elisabeth im Tannhäuser, Senta in Der fliegende Holländer sowie Aida. An der wiedereröffneten Wiener Staatsoper war sie erstmals am 12. Dezember 1956 zu erleben, als Leonore in Fidelio. Sie sang allein an der Wiener Staatsoper insgesamt an 232 Abenden u.a. jene Partien, mit denen sie in die Operngeschichte eingegangen ist, die Brünnhilde in Der Ring des Nibelungen, die Isolde in Tristan und Isolde, die Elektra, die Salome, die Turandot und die Färberin in Die Frau ohne Schatten, aber auch Rollen wie Tosca, Lady in Macbeth, Amelia in Un Ballo in Maschera und die Donna Anna in Don Giovanni. 1984 nahm sie ihren Abschied von der Opernbühne und gab noch einige Jahre Liederabende. Ihre leuchtende, metallische Stimme ist auf zahlreichen Schallplatten dokumentiert, in ihrer Autobiographie "Mein Leben für die Oper" (Krüger-Verlag) schildert sie sehr persönlich die Stationen ihrer phänomenalen Karriere.

Biographie Diskographie [6]

Biographie

17.5.1918
geboren in Västra Karup (Schweden)
1941-1946
Studium an der Königlischen Musikhochschule, Stockholm.
1946
Debüt an der Stockholmer Oper als Agathe in Webers "Freischütz".
1947
Lady Macbeth an der Königlichen Oper, Stockholm, unter der Leitung von Fritz Busch.
1948-1958
Ensemblemitglied der Königlichen Oper, Stockholm.
1951
Erste Auslandsgastspiele in Berlin und beim Opernfestival von Glyndebourne.
1954-1982
Regelmäßige Gastspiele an der Staatsoper Wien.
1954
Debüt an der Bayerischen Staatsoper als Aida (im Prinzregententheater), Debüt als Salome an der Königlichen Oper, Stockholm.
1955
USA-Debüt bei einem Konzert in der Hollywood Bowl, Debüt am Teatro Colon in Buenos Aires als Isolde.
1957
Rollendebüt als Turandot an der Stockholmer Oper, Debüt an der Londoner Covent Garden Opera als Brünnhilde im "Ring" unter Rudolf Kempe.
1957-1970
Regelmäßige Auftritte in Bayreuth als Isolde, Ortlinde, dritte Norn und die drei Brünnhilden im "Ring".
1958
Debüt an der Mailänder Scala als Brünnhilde (Walküre), Turandot bei der Saisoneröffnung unter der Leitung von Herbert von Karajan.
1959-1983
Regelmäßige Gastspiele an der Metropolitan Opera, New York, Debüt dort als Isolde unter Karl Böhm.
1964
Turandot auf einer Gastspiel-Tournee der Mailänder Scala in Moskau.
1967
Brünnhilde (Walküre) unter der Leitung von Herbert von Karajan an der New Yorker Met. Es ist das 100. Mal, das Birigt Nilsson diese Rolle singt.
1968
Turandot für eine Neuproduktion in Paris.
1973
Birgit Nilsson wird zu drei Konzerten anlässlich der Eröffnung der neuen Oper von Sydney eingeladen.
1975
Rollendebüt als Färberin in "Die Frau ohne Schatten" von Richard Strauss in Stockholm.
1976
Zum 200. Mal Isolde - Aufführung an der Wiener Staatsoper unter Karl Böhm. Im gleichen Jahr 30jähriges Bühnenjubiläum in Stockholm.
1984
Konzerttournee durch Deutschland - letzte öffentliche Auftritte.
1983-1993
Meisterklassen an der Manhatten School of Music in New York.
17.5.2003
85. Geburtstag in Stockholm.
1.1.2006
gestorben in Västra Karup, Schweden.

Rollen und Besetzungen:

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Entschleunigte Feinfühligkeit, forsche Damenpranke

Edition Stefan Askenase

Noch in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts konzertierte der aus dem galizischen Lemberg stammende Pianist Stefan Askenase reglemäßig in den europäischen Konzertsälen. Das ältere Publikum hatte den Chopin-Interpreten gleichsam abonniert, bei den Jüngeren und im abgehobenen Kreis des deutschsprachigen Kritikernachwuchses galt der zierliche belgisch-polnische Theodor Pollak- und Emil von Sauer Schüler als Vertreter einer konservativen Handhabe, als ein leibhaftiges Fossil vergangener Chopin-Stilistik.

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