Kathleen Battle: Biographie
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Kathleen Battle

US-amer. Sängerin (Sopran)

* 13.08.1948 in Portsmouth, Ohio

Am 13. August feiert die amerikanische Sopranistin Kathleen Battle ihren 70. Geburtstag. Ihre Ausbildung erhielt sie an der University of Cincinnati, nachdem sie zunächst Mathematik studiert hatte und debütierte 1972 beim Festival von Spoleto im Deutschen Requiem von Johannes Brahms. Bereits 1976 folgte ihr Debüt an der New York City Opera als Susanna in Le Nozze di Figaro, 1978 ihr Met Debüt in der kleinen Rolle des jungen Hirten in Wagners Tannhäuser. Schnell folgten Engagements an den großen europäischen Bühnen und Fesivals, darunter Glyndebourne und Salzburg. Mozart und Strauss-Partien wie Zerlina, Despina, Sophie und Zerbinetta gehörten zu ihren Glanzrollen. 1984 sang sie in Mozarts Entführung das Blondchen und feierte große Erfolge 1985 als Zerbinetta in Ariadne auf Naxos an der Covent Garden Opera London. Zehn Jahre später, 1994, dann der Skandal: Der damalige Generaldirektor der New Yorker Met entließ sie aus ihrem Vertrag an seinem Haus, wo sie in Donizettis La Fille du Régiment die Hauptrolle singen sollte wegen ihres unprofessionellen Verhaltens und kündigte alle weiteren geplanten Engagements. In der Tat war Kathleen Battles Ruf in Sachen Unpünktlichkeit und Differenzen mit Künstlerkollegen legendär. Bereits 1987 mußte die Wiener Staatsoper zum ersten Mal in ihrer 143jährigen Geschichte eine Vorstellung ausfallen lassen, weil Battle drei Stunden vor der Aufführung absagte. Erst 22 Jahre nach dem Eklat, im Novermber 2016, trat Kathleen Battle wieder an der New Yorker Met auf, allerdings nicht in einer Opernrolle, sondern in einem auf sie zugeschnittenen Konzert mit dem Titel: "Underground Railroad A Spiritual Journey". Zwar begann das Konzert 40 Minuten später als geplant, war aber ein überwältigender Erfolg für die Sängerin.

Biographie

Biographie

1948
geboren am 13.8. in Portsmouth (USA), Studium der Mathematik anschließend der Musik an der Universität von Cincinnati
1972
Debüt beim Festival von Spoleto im Requiem von Johannes Brahms
1978
Met-Debüt als Hirtenknabe in Wagners "Tannhäuser", im selben Jahr erstmals Pamina ("Zauberflöte") an der Met
1982
Despina ("Cosí fan tutte") bei den Salzburger Festspielen, "La fedeltà premiata" (Haydn) in Glyndebourne
1984
Blonde ("Entführung aus dem Serail") an der Pariser Oper
1985
Debüt an der Londoner Covent Garden Opera als Zerbinetta (Ariadne auf Naxos) von Richard Strauss, seitdem regelmäßige Auftritte an den führenden Opernhäusern in Europa und den USA und als Konzertsängerin

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Klangkultur

Diyang Mei

Gestern fand das letzte Finale beim diesjährigen Musikwettbewerb der ARD statt, bei dem drei Finalisten um die begehrten Preise spielten. Zur Auswahl standen die Viola-Konzerte von Walton, Bartók und Hindemith, Glanzstücke des Repertoires, von denen jedoch nur die beiden letzten aufgeführt wurden, und die Solisten vom Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der animierten Leitung von Joseph Bastian begleitet wurden.

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Proteste bei der Preisvergabe

Das Aoi Trio aus Japan

Um Vergleichbarkeit bemüht, hatte die Jury beim gestrigen Finale im Fach Klaviertrio wieder einen engen Parcours aufgestellt. Diesmal war neben der Kammersonate von Hans Werner Henze, die in diesem Jahr ihren 70. Geburtstag feiert – eine Revision erfolgte 1963 – eines der beiden großen Trios von Franz Schubert gefordert.

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