Yehudi Menuhin: Biographie
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Yehudi Menuhin

* 22.04.1916 in New York
† 12.03.1999 in Berlin

Biographie Diskographie [2]

Biographie

1916
geboren am 22.4. 1916 in New York. Erster Violinunterricht als Fünfjähriger in San Francisco bei Siegmund Anker, später bei Louis Persinger und Eugène Ysaye.
1924
Konzertdebüt in San Francsico mit Lalos "Symphonie espagnole".
1927
Debüt in Paris bei den Concerts Lamoureux, Bekanntschaft mit Georges Enescu.
1929
Konzertdebüt bei den Berliner Philharmonikern unter Bruno Walter. Er spielt Violinkonzerte von Bach, Beethoven und Brahms. Der Ruf des Wunderkindes geht um die Welt.
1935
Welttournee in 63 Städte mit insgesamt 110 Konzerrten. Dies geht allerdings an die physischen und psychischen Grenzen des "Wunderkindes". Es folgt eine 2jährige Konzertpause.
1939-1945
Während des 2. Weltkrieges gibt Menuhin an die 500 Konzerte zugunsten der Alliierten und des Roten Kreuzes. Nach dem Krieg setzt er sich für Wilhelm Furtwängler ein und gehört zu den ersten international gefeierten Künstlern, die wieder in Deutschland auftreten.
1952
Staatspräsident Neru lädt Menuhin nach Indien ein, der Beginn einer lebenslangen Auseinandersetzung mit der geistigen Kultur dieses Kontinents.
1956
Gründung des Musikfestivals von Gstaad, wo Menuhin im Sommer regelmässig mehrere Monate verbringt.
1958
Ernennung zum künstlerischen Leiter des Bath-Festivals. Gründung des Bath-Festival Orchestra, aus dem später das Menuhin Festival Orchestra hervorgeht und Beginn der Dirigententätigkeit.
1959
Übersiedelung von den USA nach London.
1963
Gründung der Yehudi Menuhin Music School in Stoke d'Abernon in Surrey, England, nach dem Vorbild der Moskauer Zentralschule für Musik, in der die Gymnasial-Ausbildung mit der musikalischen Ausbildung gleichberechtigt ist.
1969
Menuhin gibt die Leitung des Festival von Bath ab und übernimmt für drei Jahre die des Festivals von Windsor.
1979
Auszeichnung mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.
1981
Ernennung zum Präsidenten und stellvertretenden Dirigenten des Royal Philharmonic Orchestra, London.
1984
Verleihung des Siemens-Musikpreises für sein Lebenswerk.
1985
Menuhin erhält die Britische Staatsbürgerschaft.
1989
Im Dezember konzertiert Menuhin mit der Berliner Staatskapelle aus Anlass des Falls der Berliner Mauer.
1991
Menuhin dirigiert die Wiener Philharmoniker bei den Salzburger Festspielen.
1993
Die britische Königin ernennt Menuhin zum Baronet of Stoke d'Abernon.
1999
Menuhin stirbt am 12.3. in einem Berliner Krankenhaus.

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