Zubin Mehta: Biographie
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Zubin Mehta

* 29.04.1936 in Bombay

Am 29. April 2016 feiert der Dirigent Zubin Mehta seinen 75. Geburtstag. Er wurde 1936 in Bombay geboren und studierte in der legendeären Dirigierklasse von Hans Swarowsky in Wien. Der Gewinn des Internationalen Dirigentenwettbewerbs in Liverpool war der Start in eine außerdordentliche Dirigentenkarriere, die den jungen Maestro schon bald zu Chefpostiionen der Orchester von Montreal, Los Angeles und New York führte. Daneben ist sein Name eng mit dem Israel Philharmonic Orchestra verbunden, dessen Musikdirektor er auf Lebenszeit ist, sowie mit den Wiener Philharmonikern. Engagements an allen großen Konzert- und Opernhäusern, Tourneen und eine schier unübersehbare Fülle von Tonträgern und DVDs haben den charismatischen, weltoffenen und mitreißenden Dirigenten zu einem der bekanntesten und beliebtesten Musiker der Gegenwart werden lassen. Von 1998–2006 wirkte er als GMD an der Bayerischen Staatsoper, wo er u.a. mit Neuproduktionen (Wagner, Verdi, Berlioz, Beethoven, R. Strauss, Puccini) für höchste musikalische Qualität sorgte und zuletzt im März 2016 für die musikalische Leitung von Verdis Un ballo in maschera zurückkehrte. An seinem Geburtstag steht Zubin Mehta am Pult der Wiener Philharmoniker, deren Ehrendirigent er seit 2011 ist und deren Neujahrskonzert er bereits vier Mal leitete.

Biographie Diskographie [8]

Biographie

1998
Ernennung zum GMD der Bayerischen Staatsoper, München
1936
geboren am 29.4. in Bombay. Sein Vater Mehli Mehta gründete das Bombay Symphony Orchestra.Nach zwei Semestern Medizinstudium wechselte er das Fach und begann Musik zu studieren. Er setzte seine Studien an die Wiener Musikakademie fort, und absolvierte eine Dirigentenausbildung bei Hans Swarowsky.
1958
Gewinn des Dirigentenwettbewerbs in Liverpool, Preisträger beim Koussevitzky Wettbewerb in Tanglewood.
1961-1967
Music Director beim Montreal Symphony Orchestra
1962-1978
Music Director beim Los Angeles Philharmonic Orchestra
1964
Debüt als Operndirigent mit Tosca in Montreal.
1969
Musikalischer Berater des Israel Philharmonic Orchestra
1978-1991
Music Director des New York Philharmonic Orchestra. Diese Postition hatte er bis 1991 inne, es war die längste Zeit, die ein Chefdirigent dort jemals gewesen ist.
1977
Ernennung zum Chefdirigenten des Israel Philharmonic Orchestra
1981
Ernennung zum Music Director des Israel Philharmonic Orchestra auf Lebenszeit
1985
Chefdirigent des Maggio Musicale in Florenz.
1997
Ernennung zum Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper
1999
Lea Rabin überreicht ihm den neu geschaffenen Preis für Frieden und Toleranz der Vereinten Nationen. Europa-Tournee mit dem Bayerischen Staatsorchester.
2001
Staatspräsident Jacques Chirac nimmt ihn in die französische Ehrenlegion auf, die Wiener Philharmoniker ernennen ihn zu ihrem Ehrenmitglied. Japan-Tournee mit der Bayerischen Staatsoper.
2002
Im März-April Asien-Tournee mit den Wiener Philharmonikern, u.a. nach Bombay, wo die Wiener Philharmoniker zuletzt 1959 unter Herbert von Karajan zu hören waren.
2003
Aufführung des kompletten Ring (Neuinszenierung) an der Bayerischen Staatsoper.
2004
Am 6. Juli 2004 sind auf den Tag genau 10 Jahre vergangen, seit Zubin Mehta seine erste Opern-Premiere im Nationaltheater dirigierte: Richard Wagners Tannhäuser in der Inszenierung von David Alden zur Eröffnung der Münchner Opern-Festspiele 1994. Der Erfolg dieser ersten Zusammenarbeit mit der Bayerischen Staatsoper war die Basis für Zubin Mehtas Entscheidung, sich von 1998 an als Generalmusikdirektor fest an das Münchner Haus zu binden. Ein besonderer Schwerpunkt von Zubin Mehtas Arbeit in München sind die Neuerarbeitung Wagnerscher Werke und der großen Opern Giuseppe Verdis. So hat Zubin Mehta die Münchner Opern-Festspiele 2004mit einer Neuinszenierung der Meistersinger von Nürnberg eröffnet, sein heutiges Jubiläum feiert er mit einer Festspielaufführung des Otello.
2005
Am 26. und 28. Dezember 2005 gastiert Zubin Mehta mit dem Bayerischen Staatsorchester in Chennai und Neu-Delhi. Auf dem Programm stehen Werke von Verdi, Schubert und Beethoven. Das erste Konzert findet am 26. Dezember in der Music Academy Chennai (Madras) statt. Es ist dem Gedenken der Opfer des Tsunami vor genau einem Jahr gewidmet. Das zweite Konzert, am 28. Dezember im Indira Gandhi Stadium in Neu-Delhi, ist ein musikalisches Großereignis, zu dem etwa 14 000 Gäste erwartet werden. Das indische Fernsehen überträgt das Konzert. Der Eintritt ist frei. Der GMD der Bayerischen Staatsoper konzertiert erstmals mit dem Bayerischen Staatsorchester in seinem Heimatland.
2006
In Anerkennung seiner herausragenden Verdienste verlieh das Los Angeles Philharmonic Orchestra im Januar seinem berühmten Maestro Zubin Mehta den Los Angeles Philharmonic Distinguished Service Award 2006. Mit der Vorstellung von Wagners "Meistersinger von Nürnberg" verabschiedete sich der GMD der Bayerischen Staatsoper Zubin Mehta nach achtjähriger Tätigkeit. Zugleich war es auch das Ende der Ära Peter Jonas, der das Haus 13 Jahre lang geleitet hatte.
2011
Der Dirigent Zubin Mehta ist bei Gastdirigaten im März in den USA mit einem Stern auf dem „Falk of Fame“ in Hollywood geehrt worden. Anlass war das 50-jährige Jubiliäum des Dirigenten beim Israel Philharmonic Orchestra, das er 1961 erstmals leitete. Zubin Mehta war von 1962-1978 Music Director des Los Angeles Philharmonic Orchestra und anschließend bis 1991 – als Nachfolger von Pierre Boulez – Chefidirigent des New York Philharmonic Orchestra. Von 1998 bis 2006 war Mehta GMD an der Bayerischen Staatsoper und ist seit 2005 auch Ehrendirigent der Münchner Philharmoniker. Im Dezember leitete Mehta die Neuinszenierung von Puccinis Turandot an seinem ehemaligen Haus, der Bayerischen Staatsoper.
2013
Reise mit dem Bayerischen Staatsorchester für drei Konzerte nach Indien (Solisten: Julian Rachlin, Midori und Andreas Öttl).

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Entschleunigte Feinfühligkeit, forsche Damenpranke

Edition Stefan Askenase

Noch in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts konzertierte der aus dem galizischen Lemberg stammende Pianist Stefan Askenase reglemäßig in den europäischen Konzertsälen. Das ältere Publikum hatte den Chopin-Interpreten gleichsam abonniert, bei den Jüngeren und im abgehobenen Kreis des deutschsprachigen Kritikernachwuchses galt der zierliche belgisch-polnische Theodor Pollak- und Emil von Sauer Schüler als Vertreter einer konservativen Handhabe, als ein leibhaftiges Fossil vergangener Chopin-Stilistik.

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