Edith Mathis: Biographie
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Edith Mathis

Schweizer Sopranistin

* 11.02.1936 in Luzern

Am 11. Februar feiert die Schweizer Sopranistin Edith Mathis ihren 80. Geburtstag. Sie studierte sie an den Konservatorien von Luzern, und Zürich und debütierte 1956 am Stadttheater Luzern. Von 1959-1963 gehörte sie zum Ensemble der Deutschen Oper Berlin, das Opernfestival von Glyndebourne und die Salzburger Festspiele wurden schon bald auf sie aufmerksam und luden sie bereits Anfang der 60er Jahre ein. Insbesondere als Mozart-Interpretin gehörte sie zur Gesangselite ihrer Zeit und hat als Susanna (Le nozze di Figaro), Pamina (Zauberflöte), Zerlina (Don Giovanni) und Serviglia (La clemenza di Tito) internationale Berühmtheit erlangt. Von 1961-1972 war sie Mitglied der Hamburgischen Staatsoper und wirkte bei Uraufführungen von Gottfried von Einems Der Zerrissene, Hans-Werner Henzes Der junge Lord und Gian Carlo Menottis Kinderoper Help! Help! The Globolinks mit. Ab1970 war sie für sechs Spielzeiten zu Gast an der New Yorker Met, nachdem sie dort als Pamina debütiert hatte, Einladungen führten sie an die Covent Garden Opera London (Susanna) und 1972 erstmals an die Wiener Staatsoper. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Karl Böhm, Rafael Kubelik, Herbert von Karajan, Leonard Bernstein, Eugen Jochum, Carlos Kleiber und Karl Richter und war eine gefeierte Lied- und Oratoriensängerin. Von 1999 bis 2007 unterrichtete sie als Professorin an der Musikhochschule in Wien und gab ihr Wissen auch in Meisterklassen an ihre Schüler weiter. Von der Opernbühne hat sie sich bereits 2001 verabschiedet, ihre zahlreichen Tonträgeraufnahmen vermitteln einen bleibenden Eindruck von ihrer Gesangskunst.

Biographie Diskographie [11]

Biographie

1936
geboren am 11.2. in Luzern. Studium in ihrer Heimatstadt und in Zürich.
1956
Debüt am Stadttheater von Luzern.
1960
Debüt bei den Salzburger Festspielen als Ninetta in Mozarts La finta semplice.
1959-1963
Ensemblemitglied der Kölner Oper.
1961-1972
Gastvertrag mit der Hamburgischen Staatsoper.
1962
Debüt bei den Opernfestspielen von Glyndebourne.
1963
Wechsel an die Deutsche Oper Berlin, sie gilt als ideale Mozart-Interpretin und ist vor allem als Pamina (Zauberflöte), Susanna (Figaros Hochzeit), Ilia (Idomeneo) erfolgreich.
1964
UA von Gottfried von Einems Oper Der Zerrissene n Hamburg.
1965
UA von Henzes Der junge Lord unter der Leitung von Christoph von Dohnányi an der Hamburgischen Staatsoper.
1968
UA von Gian Carlo Menottis Kinderoper Help, help, the Globolinks.
1970
Met-Debüt als Pamina (Zauberflöte), im gleichen Jahr Debüt an der Londoner Covent Garden Opera als Susanna "Figaros Hochzeit".
1972
Debüt an der Wiener Staatsoper als Zerlina (Don Giovanni).
1980
Inzwischen ist sie auch eine erfolgreiche Konzert- und Liedsängerin und erhält in München den Titel einer Bayerischen Kammersängerin.
1999-2007
Professorin an der Wiener Musikhochschule. Daneben ausgewählte Meisterklassen.
2001
Abschied von der Opernbühne.
2016
Am 11. Febr. feiert die Sopranistin ihren 80. Geburtstag.

Rollen und Besetzungen:

  • Galatea - Sopran
    Joseph Haydn: Acide e Galatea Hob. XXVIII:1 (Festa teatrale in 1 Akt)
  • Maria - Sopran

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Entschleunigte Feinfühligkeit, forsche Damenpranke

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Noch in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts konzertierte der aus dem galizischen Lemberg stammende Pianist Stefan Askenase reglemäßig in den europäischen Konzertsälen. Das ältere Publikum hatte den Chopin-Interpreten gleichsam abonniert, bei den Jüngeren und im abgehobenen Kreis des deutschsprachigen Kritikernachwuchses galt der zierliche belgisch-polnische Theodor Pollak- und Emil von Sauer Schüler als Vertreter einer konservativen Handhabe, als ein leibhaftiges Fossil vergangener Chopin-Stilistik.

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