Oleg Maisenberg: Biographie
Klassik Heute - Ihr Klassik-Portal im Internet

Über uns | Impressum | Kontakt | Sitemap

Suche

Biographien insgesamt: 1099

Oleg Maisenberg

* 29.04.1945 in Odessa

Am 29. April 2015 feierte Oleg Maisenberg, Pianist und Dozent, seinen 70. Geburtstag. Geboren 1945 in Odessa, erhielt er ersten Klavierunterricht von seiner Mutter und studierte am berühmten Gnessin-Institut in Moskau bei Alexander Joscheles. 1967 gewann er in Wien zwei Wettbewerb, den 2. Preis beim Internationalen Schubert-Wettbewerb und den Wettbewerb "Musik des 20. Jahrhunderts". Seit 1981 lebt Oleg Maisenberg in Wien und konzertierte mit international renommierten Orchestern und Dirigenten. Er war der Klavierpartner berühmter Solisten, etwa von Hermann Prey, Robert Holl, Sabine Meyer oder Heinz Holliger. 1995 wurde Oleg Maisenberg die Ehrenmitgliedschaft der Wiener Konzerhausgesellschaft verliehen, 2005 das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst. Von 1985 bis 1998 war er Professor an der Musikhochschule Stuttgart, anschließend Professor an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien.

Biographie Diskographie [1]

Biographie

29.4.1945
geboren in Odessa (Ukraine). Mit fünf Jahren erhielt er den ersten Klavierunterricht von seiner Mutter. Später setzte er seine Ausbildung an der Zentralen Musikschule Kishinev und am Gnessin-Institut in Moskau bei Prof. Jocheles fort.
1967
Zweiter Preis beim „Internationalen Schubert- Wettbewerb" in Wien, im selben Jahr gewann er in Wien den Wettbewerb „Musik des 20. Jahrhunderts".
1971-1981
1971 bis 1980 musizierte er regelmäßig mit den Moskauer Philharmonikern und anderen bedeutenden sowjetischen Orchestern. Seit 1981 lebt Oleg Maisenberg in Wien.
ab 1982
Oleg Maisenberg hat in vielen europäischen und außereuropäischen Ländern gespielt, sowohl Klavierabende als auch Konzerte mit den berühmtesten Orchestern gegeben. Er konzertierte beispielsweise mit dem Israel Philharmonic Orchestra, dem Philadelphia Orchestra, dem London Symphony Orchestra, den Wiener Symphonikern, den Berliner Philharmonikern - unter namhaften Dirigenten wie Christoph von Dohnányi, Zubin Mehta, Eugene Ormandy, Herbert Blomstedt, Stanislaw Skrowaczewski, Neeme Järvi, Rafael Frühbeck de Burgos, Georges Prêtre, Alain Lombard, Michel Plasson, Nikolaus Harnoncourt, Vladimir Fedosejev, Esa-Pekka Salonen.
1994/1995
Ein singuläres Ereignis war der Zyklus von zwölf Klavierabenden in der Saison 1994/95 im Wiener Konzerthaus, deren jeder einem anderen Komponisten gewidmet war. Eine 5 CDs umfassende Edition von Live-Mitschnitten aus dieser Konzertreihe wurde vom Wiener Konzerthaus veröffentlicht und ist auch auf dem Label Glissando erschienen. Im April 1995 wurde Oleg Maisenberg die Ehrenmitgliedschaft der Wiener Konzerthausgesellschaft verliehen.
1985-1998
Von April 1985 bis Februar 1998 war Oleg Maisenberg Professor an der Musikhochschule in Stuttgart, seit März 1998 ist er als Professor an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien tätig. Außerdem leitet er regelmäßig Meisterkurse und ist Juror bei internationalen Wettbewerben (Géza Anda - Zürich, Clara Haskil - Vevey, ARD - München). Seine umfangreiche Diskographie umfaßt unter anderem Werke von Schubert, Schumann, Liszt, Rachmaninow, Skrjabin, Strawinsky, Berg, Webern, Schönberg, Milhaud u.a., erschienen bei Orfeo, Harmonia Mundi, Teldec, Deutsche Grammophon u.a. Weiters sind zahlreiche Aufnahmen von Kammermusikwerken und Liedern bei ECM, Preiser Records und Philips erschienen.  
1997
Ein schwerer Autounfall, dem mehrere Operationen der rechten Hand folgten, machten die Ausübung seinens Berufes als Pianist für längere Zeit unmöglich. Erfreulicherweise konnte Oleg Maisenberg mit viel Geduld und Zähigkeit seine pianistischen Fähigkeiten kontinuierlich auf das alte Niveau bringen.
2005
Aus Anlaß seines 60. Geburtstages im Jahre 2005 gibt Oleg Maisenberg neun Konzerte in der Saison 2004/2005 im Wiener Musikverein. Auszeichnung mit dem Österreichischen Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst.

⇑ nach oben

AGBs Impressum Kontakt Mediadaten Sitemap Datenschutz

© Klassik Heute

jpc