Juliane Banse: Biographie
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Juliane Banse

dt. Sopranistin

* 10.07.1969 in Tettnang

Die Sopranistin Juliane Banse wurde am 10. Juli 19669 in Tettnang geboren. Mit fünf Jahren erhielt sie Geigen- und Ballettunterricht, den ersten Gesangsunterricht nahm sie mit 15 Jahren. Nach ihrem Schulabschluss ging sie zum Gesangsstudium nach München, wo sie von Brigitte Fassbaender und Daphne Evangelatos unterrichtet wurde. 1989 gewann sie den ersten Preis beim Gesangswettbewerb Kulturforum München. Im gleichen Jahr debütierte sie als Pamina (Mozart: Die Zauberflöte) an der Komischen Oper Berlin, womit sie den Grundstein zu einer erfolgreichen Bühnenkarriere legen konnte. Es schlossen sich Einladungen aus dem In- und Ausland an (Brüssel, Salzburg, Wien, Köln und an die Deutsche Oper Berlin). 1998 sang sie bei der Uraufführung von Heinz Holligers Oper Schneewittchen am Opernhaus Zürich die Titelrolle. 1993 wurde ihr der 1. Preis des Internationalen Franz Schubert Preises für ihre Schubert-Interpretationen zuerkannt. 1998 sang sie bei der Uraufführung von Heinz Holligers Oper Schneewittchen am Opernhaus Zürich die Titelrolle. 1995 gab sie ihr Debüt in den Vereinigten Staaten. Bis 2007 hatte sie eine Professur an der Hochschule für Musik und Theater München inne. 2008 sang sie zur feierlichen Wiedereröffnung des Cuvilliée-Theaters in München. Auch als Lied- und Konzertsängerin war Juliane Banse sehr gefragt und arbeitete mit vielen renommierten Dirigenten wie Claudio Abbado, Pierre Boulez, Carlo Maria Giulini, Bernard Haitink, Mariss Jansons, Nikolaus Harnoncourt, Karl-Friedrich Beringer oder Helmuth Rilling zusammen. Seit 2016 ist sie Professorin an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf. 2011 erhielt sie einen Echo Klassik für die Aufnahme der Oper Jean d'Arc von Walter Braunfels und der 8. Sinfonie von Gustav Mahler.

Biographie Diskographie [40] Texte [2]

Biographie

1969
geb. in Süddeutschland, Kindheit in Zürich
1974
erster Geigenunterricht (bis 1986); neben dem Schulbesuch vollständige Ballettausbildung
1984
Gesangsunterricht bei Paul Steiner und Ruth Rohner (Opernhaus Zürich); nach dem Abitur weiterer Unterricht bei Brigitte Fassbaender und Daphne Evangelatos (Musikhochschule München)
1989
erster Preis des Gesangswettbewerbs des Kulturforum München; Pamina in der Harry-Kupfer-Inszenierung an der Komischen Oper Berlin; zahlreiche weitere Engagements
1994
Debüt bei den Wiener Philharmonikern mit Bergs Lulu-Suite
1995
Amerika-Debüt
1997
Liederabend-Tournee mit Ingeborg Danz, Christoph Prégardien, Thomas Quasthoff
1998
Titelpartie in der UA von Heinz Holligers Oper Schneewittchen an der Oper Zürich.
2008
Solistin bei der Wiedereröffnung des Münchner Cuvilliés-Theaters.
2011
Auszeichnung mit einem "Echo-Klassik" für die Einspielung der Oper Jeanne d'Arc von Walter Braunfels.
2016
Im Januar Leonore in Beethovens Fidelio am Theater an der Wien. Donna Elvira in Mozarts Don Giovanni an der Wiener Staatsoper. Professorin an der Hochschule für Musik Düsseldorf.
2017
Die Frau In La Voix humaine an der Oper Köln und an der Staatsoper Unter den Linden (Schiller-Theater).
2018
Sophie von Löwenthal in Lunea von Heinz Holliger an der Oper Zürich unter dessen Leitung. Das Werk behandlet das Leben des Dichters Nikolaus Lenau, die UA war am 4. März . Feldmarschallin im Rosenkavalier am Landestheater Niederbayern. Angèle Didier in Der Graf von Luxemburg an der Deutschen Oper am Rhein.
2019
Titelpartie in Szenen aus dem Leben der Hl. Johanna an der Oper Köln.

Rollen und Besetzungen:

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