Angelika Kirchschlager: Biographie
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Angelika Kirchschlager

* 1966 in Salzburg

Biographie Diskographie [6]

Biographie

1966
geboren in Salzburg.
bis 1991
Studium an der Musikhochschule Wien, u.a. bei Walter Berry.
1991
Gewinnerin von drei Sonderpreisen beim Belvedere-Gesangswettbewerb in Wien.
1991-93
Ensemblemitglied am Opernhaus Graz.
1994
Debüt an der Wiener Staatsoper als Cherubino (Le nozze di Figaro). Seitdem Mitglied des Ensembles des Hauses.
1997
MET-Debüt (Sesto), Debüt in der gleichen Rolle an der Opéra National de Paris (Palais Garnier).
1998
Debüt als Octavian (Rosenkavalier) am Grande Théâtre de Genève.
2002
Im Dezember Uraufführung von Sophie's Choice (Titelpartie) von Nicola Maw an der Londoner Covernt Garden Opera.
2003
Debüt bei den Salzburger Festspielen als Nicklausse in Offenbachs Les Contes d'Hoffmann.
2004
Octavian (Der Rosenkavalier) bei den Salzburger Festspielen. Im Herbst Japan-Gastspiel mit der Wiener Staatsoper und Aufführungen von Mozarts Don Giovanni (Zerlina) und Le Nozze di Figaro (Cherubino) unter der Leitung von Seiji Ozawa. In der laufenden Saison 2004/2005 wird Angelika Kirchschlager an der Wiener Staatsoper als Cherubino, Octavian und Prinz Orlowsky zu hören sein.
2007
Angelika Kirchschlager wurde am Dienstag, 19. Juni 2007 mit dem Titel Österreichische Kammersängerin ausgezeichnet. An insgesamt 231 Abenden verkörperte die Mezzosopranistin bisher im Haus am Ring 18 Partien und war in 7 Premieren zu erleben. Zu ihren meist gesungenen Partien zählen u. a. Orlofsky (Die Fledermaus), Nicklausse (Les Contes d'Hoffmann), Idamante (Idomeno), Octavian (Der Rosenkavalier}, Valencienne (Die lustige WIitwe), Dorabella (Così fan tutte) und Zerlina (Don Giovanni). Foto: Bundeskanzler Dr. Alfred Gusenbauer, KS Angelika Kirchschlager, Staatsoperndirektor Ioan Holender Vermerk: Wiener Staatsoper GmbH / Axel Zeininger

Rollen und Besetzungen:

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Entschleunigte Feinfühligkeit, forsche Damenpranke

Edition Stefan Askenase

Noch in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts konzertierte der aus dem galizischen Lemberg stammende Pianist Stefan Askenase reglemäßig in den europäischen Konzertsälen. Das ältere Publikum hatte den Chopin-Interpreten gleichsam abonniert, bei den Jüngeren und im abgehobenen Kreis des deutschsprachigen Kritikernachwuchses galt der zierliche belgisch-polnische Theodor Pollak- und Emil von Sauer Schüler als Vertreter einer konservativen Handhabe, als ein leibhaftiges Fossil vergangener Chopin-Stilistik.

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