Sena Jurinac: Biographie
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Sena Jurinac

bosn.-österr. Sängerin (Sopran)

* 24.10.1921 in Travnik
† 22.11.2011 in Augsburg

Am 22. November vor fünf Jahren ist Kammersängerin Sena Jurinac, eine der großen Sopranistinnen unseres Jahrhunderts und Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper, kurz nach Vollendung ihres 90. Geburtstages in ihrem Haus nahe Augsburg verstorben. Sena Jurinac wurde am 24. Oktober 1921 in Travnik (Bosnien) geboren. Die Tochter eines Arztes und einer Wienerin trat nach dem Besuch der Musikakademie in Zagreb zunächst in der Oper von Zagreb auf, bevor sie an die Wiener Staatsoper engagiert wurde, wo sie bald zum Publikumsliebling avancierte. Ihr Staatsoperndebüt gab sie am 1. Mai 1945 in der ersten Aufführung des Staatsopernensembles nach Kriegsende im Volksoperngebäude als Cherubino (Le nozze di Figaro) – eine Rolle, die sie insgesamt 129 Mal verkörperte. Zu ihren meistgesungenen Partien an der Wiener Staatsoper zählen Octavian (Der Rosenkavalier), Mimì (La Bohème), Donna Elvira (Don Giovanni), Komponist (Ariadne auf Naxos), Elisabeth (Don Carlo) und Feldmarschallin (Der Rosenkavalier). Als Feldmarschallin feierte sie am 20. November 1982 ihren Abschied von der Staatsopernbühne. Insgesamt war sie hier in 1.268 Vorstellungen mit 46 verschiedenen Partien zu erleben. Gastauftritte führten Sena Jurinac, die auch als Lied- und Oratoriensängerin große Erfolge feierte, an alle wichtigen Bühnen und viele Festivals im In- und Ausland, so etwa an das Londoner Royal Opera House Covent Garden, nach San Francisco, an das Teatro Colón in Buenos Aires, an die Mailänder Scala sowie zu den Festspielen von Salzburg und Glyndebourne. 1951 wurde sie zur Kammersängerin ernannt.

Biographie Diskographie [2]

Biographie

24.10.1921
geboren in Travnik, Bosnien. Ihr Vater war kroatischer Regimentsarzt, ihre Mutter eine Wienerin.
ab September 1939
Ausbildung in Zagreb.
Mai 1942
Debüt am Nationaltheater Zagreb als Mimi in Puccinis La Boheme.
Von Karl Böhm an die Wiener Staatsoper engagiert, deren Mitglied sie bis 1982 war.
1. Mai 1945
Wiener Debüt in der Wiener Volksoper, die als Ausweichquartier für die ausgebombte Staatsoper diente.
1951
Ernennung zur Kammersängerin.
Sena Jurinac war berühmt für ihre Hosenrollen bei Mozart und Richard Strauss (Der Rosenkavalier u.a. bei der Eröffnung des neuen Festspielhauses in Salzburg unter Karajan, Film 1960). Weitere bedeutende Rollen waren u.a. die Marina in Boris Godunow, die Tosca, die Butterfly, Jenufa und Küsterin in Janáceks Jenufa, Elisabetta in Don Carlos und Desdemona in Otello.
1960
Titelpartie im Rosenkavalier zur Eröffnung des neuen Salzburger Festspielhauses.
1968
Auszeichnung mit dem Ehrenring der Wiener Staatsoper.
1971
Ehrenmitgliedschaft der Wiener Staatsoper. Zu ihren meistgesungenen Partien an der Wiener Staatsoper zählen Octavian (Der Rosenkavalier), Mimì (La Bohème), Donna Elvira (Don Giovanni), Komponist (Ariadne auf Naxos), Elisabeth (Don Carlo) und Feldmarschallin (Der Rosenkavalier).
1982
Am 20. November Abschied von der Bühne als Marschallin im Rosenkavalier. Weiterhin jedoch als als Lehrerin tätig. Insgesamt war sie an der Wiener Staatsoper in 1.268 Vorstellungen und 46 verschiedenen Partien zu erleben. Daneben gastierte sie bei zahlreichen Festivals und war auch als Lied- und Oratoriensängerin erfolgreich.
2011
Tod der Sängerin nach kurzer schwerer Krankheit, wenige Wochen nach ihrem 90. Geburtstag.

Rollen und Besetzungen:

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Perkussives Leuchtfeuer

Kai Strobel erhielt den 1. Preis im Fach Schlagzeug

Gestern nachmittag stellten sich die drei Finalisten im Fach Schlagzeug den hohen Anforderungen der Aufführung eines Konzerts für ihr Instrumentarium. Engagiert begleitet vom Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung der Dirigentin Eun Sun Kim kamen zwei Highlights des Repertoires zur Aufführung.

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Fröhliche Frühromantik für Fagottisten

Mathis Stier, Fagott, erhielt den 2. Preis und den Publikumspreis

Für das „große Finale“ hatten die Kandidaten die Auswahl zwischen dem mit der italienischen Oper kokettierenden Concertino von Bernhard Crusell und einem der beiden größer dimensionierten Konzerte von Carl Maria von Weber oder Johann Nepomuk Hummel.

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