René Jacobs: Biographie
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René Jacobs

* 30.10.1946 in Gent

Der belgische Countertenor und Dirigent René Jacobs feiert seinen70. Geburtstag: Am 30. Oktober 1946 wurde der Künstler in Gent geboren. Bevor er die Musik zu seinem Beruf machte, studierte er Philologie an der Universität Gent, nahm aber gleichzeitig Gesangsunterricht als Countertenor bei Louis Devos und Alfred Deller. Drei Jahre lang war er Lehrer für Latein und Griechisch, dann widmete er sich ganz der Musik. 1977 gründete er das Vokalensemble Concerto Vocale Gent und trat in der Folge auch immer häufiger als Dirigent in Erscheinung, so z.B. bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik. Er ist bekannt als Spezialist für Historische Aufführungspraxis Alter Musik und für Opern des Barock. Aber auch seine Aufnahmen von Mozart-Opern galten als revolutionär. Sein Name ist mit den nahmhaftesten Ensembles für Alte Musik verbunden wie dem Concerto Köln, der Akademie für Alte Musik Berlin, dem Nederlands Kamerkoor, dem Freiburger Barockorchester und dem RIAS Kammerchor. Seit 1988 dirigiert René Jacobs beim Centre de musique baroque de Versailles und unterrichtete an der Schola Cantorum Basiliensis. Von 1997 bis 2009 war er künstlerischer Leiter der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik. Er vervollständigte die Instrumental- und die Verzierung der Gesangsstimmen bei mehreren Barockopern. Sein Wirken ist auf zahlreichen, häufig prämierten CDs und DVDs dokumentiert. Unter anderem erhielt er mit Mozarts Le nozze di Figaro den Classical Grammy Award 2005 für die beste Operneinspielung. 2008 wurde er mit dem Georg-Philipp-Telemann-Preis geehrt für seinen Beitrag zur internationalen Telemann-Rezeption. Herzlichen Glückwunsch und alles Gute René Jacobs!

Biographie Diskographie [9]

Biographie

1946
geboren in Gent (Belgien). Als Schüler sang er als Chorknabe, studierte nach Schulabschluß klassische Philologie in Gent, und widmete sich in Büssel und Den Haag seiner Gesangsausbildung. Die Begegnung mit den Brüdern Kuijken, Alfred Deller, Gustav Leonhardt begeistert ihn früh für die Alte Musik.
1976
René Jacobs tritt mit Kantaten und Arien von Caldara und Händel bei den ersten Innsbrucker Festwochen der Alten Musik auf.
1977
Dozent an der Schola Cantorum Basilensis in Basel. Gründung des Ensembles Concerto Vocale.
1979
Aufführung von Vokalmusik des ehemaligen Innsbrucker Hofkapellmeisters Pietro Antonio Cesti bei den Innsbrucker Festwochen.
1982
Leitung der konzertanten Aufführung vn Cestis Oper "Orontea" bei den Innsbrucker Festwochen.
1987
Christop Willibald Glucks Oper "Le Cinesi" und "Orfeo ed Euridice" an der Hamburgischen Staatsoper.
1991
Künstlerischer Leiter der Innsbrucker Festwochen für Alte Musik, wo er regelmäßig Opern von Cavalli, Monteverdi, Cesti, Händel, Purcell, Hasse und Telemann aufführt. An der Deutschen Staatsoper Unter den Linden bereut er das vorklassische und klassiche Repertoire.
2000
Aufnahme von Reinhard Keisers vergessener Oper "Croesus" mit der Akademie für Alte Musik Berlin für Harmonia mundi France.
2002
Einspielung von A. Scarlattis Oper "Griselda" mit der Akademie für Alte Musik Berlin.
2003
Mozarts "Le Nozzi di Figaro" am Théâtre des Champs-Elysées.
2004
Beginn eines Monteverdi-Zyklus an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin. Premiere von Cavallis "Eliogabalo" im April am Théâtre de la Monnaie in Brüssel und Aufführung der selben Oper im August in Innsbruck.
2005
Fortsetzung des Monteverdi-Zyklus mit "Il ritorno d'Ulisse in patria" in Koproduktion mit dem Théâtre des Champs-Elysées.
2006
Monteverdis "L'incoronazione di Poppea" in Berlin und Brüssel.
2007
Premiere von Telemanns "Der geduldige Sokrates" an der Berliner Lindenoper (Inszenierung: Nigel Lovery) am 29. September.
2008
Auszeichnung mit dem Telemann-Preis im Rahmen der 19. Magdeburger Telemann Festtage.

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Perkussives Leuchtfeuer

Kai Strobel erhielt den 1. Preis im Fach Schlagzeug

Gestern nachmittag stellten sich die drei Finalisten im Fach Schlagzeug den hohen Anforderungen der Aufführung eines Konzerts für ihr Instrumentarium. Engagiert begleitet vom Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung der Dirigentin Eun Sun Kim kamen zwei Highlights des Repertoires zur Aufführung.

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Fröhliche Frühromantik für Fagottisten

Mathis Stier, Fagott, erhielt den 2. Preis und den Publikumspreis

Für das „große Finale“ hatten die Kandidaten die Auswahl zwischen dem mit der italienischen Oper kokettierenden Concertino von Bernhard Crusell und einem der beiden größer dimensionierten Konzerte von Carl Maria von Weber oder Johann Nepomuk Hummel.

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