Eugene Istomin: Biographie
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Eugene Istomin

* 1926 in New York
† 10.10.2003 in Washington

Biographie

Biographie

1926
geboren in New York als Sohn russischer Einwanderer. Beide Eltern sind Sänger. Schon als Kind erhielt er ersten Klavierunterricht, begleitete mit sechs Jahren ein Recital seiner Mutter. Unterricht erhilet in dieser Zeit von Alexander Siloti, einem Liszt-Schüler und Freund von Rachmaninoff und Strawinsky. Mit 9 wurde er Schüler an der Mannes School of Music, mit 12 Jahren am Curtis Institute of Music in Philadelphia aufgenommen, wo er bei Rudolf Serkin studierte.
1943
Gewinn des Leventritt und des Philadelphia Youth Orchestra Awards. Im gleichen Jahr innerhalb einer Woche Konzert-Debüt mit dem zweiten Klavierkonzert von Brahms mit dem Philadelphia Orchestra unter der Leitung von Eugene Ormandy und mit den New York Philharmonic Orchstra unter Artur Rodzinski.
1945
Debüt in Washington mit dem Wahsington National Symphony Orchestra mit einem Chopin-Programm.
1950
Erste Europa-Tournee.
1961
Gründung des legendären Trios mit Isaac Stern (Violine), Leonard Rose (Violoncello) und Eugene Istomin (Klavier). Zahlreiche Aufnahmen, vor allem für CBS, mit Werken von Beethoven, Brahms und Schubert, entstehen. Das Trio besteht bis zum Tod von Leonard Rose, 1984.
1973
Tod des weltberühmten Cellisten Pablo Casals, mit dem Istomin freundschaftlich verbunden war. 1975 heiratet er dessen Witwe Marta Casals.
1988-1995
Große USA-Tournee durch 30 Städte mit zwei Steinways und einem Klavierstimmer. Der Erfolg ist so überwältigend, dass er in den folgenden acht Jahren ähnlich große Tourneen durch die USA unternimmt. Sein Anliegen dabei: "Den hohen Standard eines Konzerts, wie es heute in New York oder Paris stattfindet, auch in eine Kleinstadt zu bringen...".
2003
Istomin, der schon länere Zeit an Leberkrebs leidet, stirbt am 10.10.2003 in seiner Wohnung in Washington.

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Entschleunigte Feinfühligkeit, forsche Damenpranke

Edition Stefan Askenase

Noch in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts konzertierte der aus dem galizischen Lemberg stammende Pianist Stefan Askenase reglemäßig in den europäischen Konzertsälen. Das ältere Publikum hatte den Chopin-Interpreten gleichsam abonniert, bei den Jüngeren und im abgehobenen Kreis des deutschsprachigen Kritikernachwuchses galt der zierliche belgisch-polnische Theodor Pollak- und Emil von Sauer Schüler als Vertreter einer konservativen Handhabe, als ein leibhaftiges Fossil vergangener Chopin-Stilistik.

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