Hans Hotter: Biographie
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Hans Hotter

dt. Sänger (Bariton)

* 19.01.1909 in Offenbach
† 06.12.2003 in München

Biographie Diskographie [15]

Biographie

19.1.1909
geboren in Offenbach, Musikstudium in München (Orgel und Gesang).
1929/1930
Erste Engagements in Troppau und Breslau. Hier sang er bereits Partien wie Tonio, Wolfram, Wotan, Jochanaan, Telramund.
1932-1934
Engagement an das Deutsche Theater in Prag. Bekanntschaft mit Fjodor Schaljapin.
1934-1937
Engagement an die Hamburgische Staatsoper, dort u.a. großer Erfolg in Giulio Cesare unter Eugen Jochum.
1937
Debüt an der Bayerischen Staatsoper, der er als festes Mitglied während seiner gesamten Sängerlaufbahn verbunden bleibt und dort alle Baritonpariten seines Fachs singt.
1938
Kommandant in der Münchner UA von Friedenstag von Richard Stauss.
1939
Am 3.6. Debüt an der Wiener Staatsoper in Salome (Jochanaan). Eine Woche später österreichische Erstaufführung von Friedenstag.
1941
In Hamburg singt Hotter erstmals Schuberts Winterreise, mit der er in den Folgejahren auf der ganze Welt gastiert.
1942
Bei der UA von Capriccio von Richard Straus singt er den Olivier.
1944
Jupiter bei der UA der Strauss-Oper Die Liebe der Danae.
1947
Debüt in Londons Covent Garden Opera als Hans Sachs (Meistersinger) in englischer Sprache. Dort regelmäßige Auftritte bis 1969, wobei er 1961-1964 dort Wagners Ring inszenierte.
1951-1966
regelmäßige Mitwirkung bei den Bayreuther Festspielen.
1964
Hotter inszeniert Palestrina an der Wiener Staatsoper.
1968
Inszenierung von Die schweigsame Frau als Erstaufführung an der Wiener Staatsoper. Schigolch in Lulu unter Karl Böhm an der Wiener Staatsoper.
1969
Inszenierung von Arabella an der Wiener Staatsoper.
1970
Ernennung zum Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper.
1971
Lehrer in der UA von Der Besuch der Alten Dame von Gottfried von Einem (nach Dürrenmatt) an der Wiener Staatsoper.
1972
Hotter verabschiedet sich offiziell in Paris als Wotan von der Bühne. Den Schigolch in Alban Bergs Lulu singt er jedoch noch als über 90jähriger und tritt auch noch als Sprecher in der Zauberflöte auf. Seine Haupttätigkeit ist jedoch ab 1972 das Unterrichten.
1977
Ernennung zum Professor der Wiener Musikakademie.
1988
Letzter Auftritt von Hotter an der Bayerischen Staatsoper als Sprecher in der Inszenierung von August Everdings Zauberflöte.
1997
Ernennung zum österreichischen Kammersänger, nachdem er allein an der Wiener Staatsoper an 554 Abenden 34 verschiedene Partien gesungen hat, darunter 71 mal den Wotan und Wanderer im Ring.
1999
Hotter, der auch Bayerischer Kammersänger ist, wird zum 90. Geburtstag als erster Sänger mit der neu gestifteten "Meistersinger"-Medaille der Bayerischen Staatsoper ausgezeichnet.
2001
Zum 100jährigen Jubiläum des Münchner Prinzregententheaters singt Hotter den Prinzregenten in Heubergers Opernball.
2003
Hotter stirbt am 6. Dezember 2003 in München und wird im engsten Familienkreis beigesetzt.

Rollen und Besetzungen:

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