Howard Griffiths: Biographie
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Howard Griffiths


Biographie Diskographie [33]

Biographie

Howard Griffiths wurde in England geboren und studierte am Royal College of Music in London.
1981
Seit 1981 lebt er in der Schweiz. Howard Griffiths ist weltweit als Gastdirigent mit vielen führenden Orchestern aufgetreten; dazu gehören das Royal Philharmonic Orchestra London, das Orchestre National de France, das Tschaikowsky Sinfonieorchester des Moskauer Radios, das Orchestre Philharmonique du Luxembourg, die Tapiola Sinfonietta Finland, das Orchestre Philharmonique de Montpellier, die Warschauer Philharmonie, das Sinfonieorchester Basel, die London Mozart Players, das Orquesta Nacional de España, das Sinfonieorchester des Slowakischen Radios, die NDR- und SWF-Sinfonieorchester in Deutschland und das Polnische Kammerorchester. In England arbeitet Howard Griffiths regelmässig mit dem English Chamber Orchestra und der Northern Sinfonia zusammen, mit denen er viele Konzerte gegeben sowie CDs aufgenommen hat und auch Tourneen unternommen hat. Mit dem Collegium Novum Zürich, das auf zeitgenössische Musik spezialisiert ist, hat er die schweizerische Erstaufführung von Hans Werner Henzes Requiem im Beisein des Komponisten geleitet und auch eng mit Komponistinnen und Komponisten wie Sofia Gubaidulina, George Crumb, Arvo Pärt und Mauricio Kagel zusammen gearbeitet.
Howard Griffiths ist immer wieder für neue, aussergewöhnliche Projekt zu begeistern: so führte er in Basel Gustav Mahlers 8. Sinfonie, die „Sinfonie der Tausend“ mit über tausend Mitwirkenden auf; zusammen mit dem Zürcher Kammerorchester (ZKO) entstanden erfolgreiche Crossover-Projekte etwa mit Giora Feidman oder Abdullah Ibrahim; mit grossem Erfolg dirigierte er ebenfalls mit dem ZKO die Original-Musik zu Filmen von Charles Chaplin live zur Film-Projektion auf Grossleinwand. Mehr als sechzig CD-Aufnahmen bei verschiedenen Labels (Warner, Universal, cpo, Sony, Koch u.a.) zeugen von Howard Griffiths’ breitem künstlerischen Spektrum. Sie enthalten zum Beispiel Werke von zeitgenössischen schweizerischen und türkischen Komponisten sowie Ersteinspielungen von wieder entdeckter Musik aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Seine kürzlich herausgekommenen Aufnahmen aller acht Sinfonien des Beethoven-Schülers Ferdinand Ries haben von der Kritik weltweit grosses Lob erhalten. Die Leserschaft der englischen Zeitschrift Classic CD wählte Griffiths’ Einspielung von Werken von Gerald Finzi als „Klassik-CD des Jahres“ in dieser Kategorie. Auch seine Interpretation der Mozart-Sinfonien mit dem Zürcher Kammerorchester sind hoch gelobt worden, seien es die Aufführungen im Konzersaal oder die CD-Aufnahmen. Mit der Radiophilharmonie des NDR Hannover ist eine Gesamtaufnahme der Sinfonien von Louis Spohr sowie der Klavierkonzerte von Ries geplant.
ab 1996/1997
Die Partnerschaft mit dem Zürcher Kammerorchester dauert schon seit vielen Jahren und seit der Saison 1996/97 ist Howard Griffiths künstlerischer Leiter dieses Ensembles, dessen lange und ausgezeichnete Tradition er in jeder Beziehung weiter geführt hat. Publikum und Presse haben auf diese Zusammenarbeit sowohl in der Schweiz wie auch im Ausland äusserst begeistert reagiert. Howard Griffiths musiziert mit zahlreichen renommierten Künstlerinnen und Künstlern, wie unter anderem mit Maurice André, Kathleen Battle, Joshua Bell, Rudolf Buchbinder, Augustin Dumay, Sir James Galway, Bruno Leonardo Gelber, Evelyn Glennie, Edita Gruberova, Mischa Maisky, Olli Mustonen, Güher und Süher Pekinel, Mikhail Pletnev, Julian Rachlin, Vadim Repin, Maria João Pires, Fazil Say, Gil Shaham und Thomas Zehetmair.
2000
Abgesehen von der Zusammenarbeit mit renommierten Solisten und Orchestern ist Howard Griffiths äusserst engagiert in der Unterstützung und Förderung junger Musikerinnen und Musiker. Dies spiegelt sich in seiner Tätigkeit bei der Orpheum Stiftung zur Förderung junger Solistinnen und Solisten wider, deren künstlerischer Leiter er seit 2000 ist.

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Gestern fand das letzte Finale beim diesjährigen Musikwettbewerb der ARD statt, bei dem drei Finalisten um die begehrten Preise spielten. Zur Auswahl standen die Viola-Konzerte von Walton, Bartók und Hindemith, Glanzstücke des Repertoires, von denen jedoch nur die beiden letzten aufgeführt wurden, und die Solisten vom Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der animierten Leitung von Joseph Bastian begleitet wurden.

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