Evelyn Glennie: Biographie
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Evelyn Glennie

Percussionistin

* 19.07.1965 in Aberdeenshire

Die britische Schlagzeugerin und Kompoistin Evelyn Glennie wurde am 19. Juli 1965 in Aberdeenshire, Schottland, geboren. Sie wuchs auf dem Bauernhof ihrer Eltern auf. Mit zwölf Jahren begann sie, Pauke, Trommeln und Xylophon zu spielen. Infolge eines Nervenleidens besitzt sie nur noch ein Hörvermögen von 20%. Töne und Musik nimmt sie hauptsächlich über Vibrationen wahr. Sie studierte Klavier und Schlagzeug an der Royal Academy of Music in London. Ihre Autobiografie Good Vibrations (1990) wurde zu einem Bestseller und machte sie berühmt. Konzertreisen führten sie seither nach Japan, Europa und häufig in die USA. Sie tritt mit den großen Orchestern der Welt und mit den wichtigsten Ensembles für zeitgenössische Musik auf und gibt Solokonzerte, u.a. auch wiederholt bei den populären Proms in London. 2012 hatte sie einen großen Auftritt bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Sommerspiele. Neben ihrer Konzerttätigkeit ist sie auch als Komponistin aktiv und komponierte Filmmusik für zahlreiche Fernsehproduktionen der BBC. Daneben betätigt sie sich auch ehrenamtlich für gemeinnützige Organisationen für Gehörlose, Menschen mit Behinderung und junge Musiker. Für die Einspielung der Sonate für zwei Klaviere und Schlagzeug von Béla Bartók erhielt sie 1988 einen Grammy. Evelyn Glennie wurde mit 15 Ehrendoktorwürden von britischen Universitäten geehrt. 1993 wurde sie mit dem Orden Officer of the Order of the British Empire (OBE) ausgezeichnet und 2007 als Dame Commander of the Order of the British Empire (DBE) in den britischen Adelsstand erhoben. Im März 2015 wurde ihr der schwedische Polar Music Prize verliehen.

Biographie Diskographie [3]

Biographie

1965
geboren in Aberdeenshire, Schottland, als Tochter eines Landwirts.
1973
Klavierunterricht ab dem achten Lebensjahr. Im Laufe der Folgejahre wurde ihr Gehör immer schlechter und sie musste ein Hörgerät tragen.
1979
Unterricht in Schlagzeug und allen weiteren Percussionsinstrumenten, die schließlich ihr Lebensinhalt werden sollten. Konzerte und Einladungen zu Festivals in aller Welt.
2004
Über das ungewöhnliche Musizierens von Evelyn Glennie hat Thomas Riedelsheimer den Dokumentarfilm "Touch the Sound" gemacht.
2007
Queen Elizabeth ernennt Evelyn Glennie zur Dame Commander of the British Empire.
2010
Konzert in der Hamburger Laeiszhalle. Gemeinsam mit dem Pianisten Philip Smith musiziert Evelyn Glennie über alle Gattungsgrenzen hinweg. Auf dem Programm stehen unter anderem Werke von Psathas, Vivaldi und Hatzis.
2014
Am 18.9. Konzert bei den Düsseldorfer Symphonikern in der Tonhalle Düsseldorf
2015
Auszeichnung mit dem schwedischen Polar Music Prize.

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Entschleunigte Feinfühligkeit, forsche Damenpranke

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Noch in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts konzertierte der aus dem galizischen Lemberg stammende Pianist Stefan Askenase reglemäßig in den europäischen Konzertsälen. Das ältere Publikum hatte den Chopin-Interpreten gleichsam abonniert, bei den Jüngeren und im abgehobenen Kreis des deutschsprachigen Kritikernachwuchses galt der zierliche belgisch-polnische Theodor Pollak- und Emil von Sauer Schüler als Vertreter einer konservativen Handhabe, als ein leibhaftiges Fossil vergangener Chopin-Stilistik.

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