Ferruccio Furlanetto: Biographie
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Ferruccio Furlanetto

* 16.05.1949 in Sacile

Seinen 70. Geburtstag feierte der italienische Opernsänger Ferruccio Furlanetto 2019. Er wurde am 16. Mai 1949 in Sacile geboren. Zunächst studierte er klassische Philologie und Naturwissenschaften, bevor er sich ab 1972 dem Gesang widmete. Bereits zwei Jahre später debütierte er als Sparafucile (Offenbach, Hoffmanns Erzählungen) in Lonigro (Vicenza). Im gleichen Jahr sang er in Triest neben José Carreras und Katia Ricciarelli in Puccinis La Bohème. 1979 gab er sein Debüt an der Mailänder Scala als Banco (Verdi, Macbeth) unter der Leitung von Claudio Abbado, 1980 folgte sein Debüt an der Met, 1986 wurde er zum ersten Mal zu den Salzburg Festspielen eingeladen, wo er die Partie des Philipp II. (Verdi, Don Carlos) unter der Leitung von Herbert von Karajan sang. Im Laufe seiner Karriere hat sich Furlanetto ein breites Repertoire vom Barock bis zu zeitgenössischen Werken erarbeitet und ist an allen großen Bühnen in Europa und Nordamerika aufgetreten. Seit seinem Debüt an der Wiener Staatsoper 1985 hat er dort in mehr als 240 Vorstellungen gesungen. 2001 wurde Ferruccio Furlanetto zum Kammersänger, 2007 zum Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper ernannt. Neben seiner Operntätigkeit ist Furlanetto aber auch im Konzertsaal und in Kirchenräumen insbesondere für Basspartien geschätzt und hat mit berühmten Dirigenten wie Daniel Barenboim, Valery Gergiev, Herbert von Karajan, James Levine und Riccardo Muti zusammengearbeitet. Zu soviel Erfolg kann man nur gratulieren und alles Gute wünschen!

Biographie Diskographie [3]

Biographie

16.5.1949
geboren in Sacile in der Nähe von Treviso (Italien). Zunächst Studium der Landwirtschaft, erst mit 22 Jahren entschließt sich Furlanetto zu einem Gesangsstudium bei Ettore Campogalliani in Manuta.
1974
Debüt als Colline in Puccinis La Bohème in Triest.
1975
Dr. Grenvil in Verdis La Traviata in Aix-en-Provence.
1977
Gewinn des Gesangswettbewerbs von Treviso. Dort besonders erfolgreich als Don Giovanni.
1978
USA-Debüt in New Orleans.
1979
Scala-Debüt unter Claudio Abbado an der Mailänder Scala als Banqo in Verdis Macbeth.
1980
Debüt beim Opernfestival von Glyndebourne in Haydns La fedeltà premiata. Debüt an der Met in New York als Großinquisitor in Verdis Don Carlos.
1981
Konzertdebüt an der Carnegie Hall, New York. In Glyndebourne als Don Basilio in Rossini Barbiere di Siviglia.
1982
Mitwirkung bei den Festspielen in der Arena von Verona in Verdis Aida als Ramphis.
1985
Am 29.6. sang er das Bass-Solo in Mozarts Krönungsmesse vor Papst Johannes Paul II. im Vatikan. Timur (Turandot) an der Mailänder Scala, am 5. Oktober 1985 Debüt an der Wiener Staatsoper als Figaro in Le Nozze di Figaro
1986
Bei den Osterfestspielen in Salzburg sang er die Rolle es König Philipp II. in Verdis Don Carlos. Bei den Salzburger Sommerfestspielen sang er den Figaro in Le Nozze di Figaro, Wiederholungen 1990-1992.
1988
Mephisto in Faust von Gounod am Royal Opera House Covent Garden, London, Lord Sidney in der Premiere von Rossinis Il Viaggio a Reims im Januar an der Wiener Staatsoper.
1989
Procida in Verdis I vespri siciliani als Eröffnungspremiere an der Mailänder Scala unter Riccardo Muti.
1993
Don Alfonos in Mozarts Così fan tutte bei den Salzburger Festspielen mit Cecila Bartoli als Despina, bei den Festspielen von Aix-en-Provence Leporello im Don Giovanni, die selbe Rolle in Spoleto und Savonlinna.
1995
Phanuel im Februar in der Premiere von Hérodiade an der Wiener Staatsoper, Orest in Elektra von Richard Strauss bei den Salzburger Osterfestspielen und beim Maggio Musicale Fiorentino. Alfonso in Cosi fan tutte in Aix-en-Provence.
1996
Don Giovanni (Titelpartie) am Royal Opera House Covent Garden.
1998
Procida in der Premierenproduktion von Verdis I vespri siciliani an der Wiener Staatsoper.
2001
Verleihung des Titels "Kammersänger" durch die Wiener Staatsoper.
2002
Im Oktober Fiesco in Verdis Simone Boccanegra an der Wiener Staatsoper.

Rollen und Besetzungen:

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