GeliusTrio: Biographie
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GeliusTrio


Biographie Diskographie [1]

Biographie

1999
Dem Gelius Trio gehören Sreten Krstic (Violine), Michael Hell (Violoncello) und Micaela Gelius an. Anlässlich einer CD-Produktion mit Werken der Komponistin Dorothee Eberhardt fanden sich die Musiker erstmalig zusammen und gründeten aus dieser positiven Begegnung heraus 1999 das GeliusTtrio, dessen Namensgeberin die Pianistin ist.
Sreten Krstic ist seit 1980 Mitglied der Münchner Philharmoniker (seit 1982 als Erster Konzertmeister).
Er wurde 1953 in Belgrad geboren. Im Alter von sieben Jahren begann er Violine zu spielen und beendete vierzehn Jahre später sein Musikstudium in Belgrad bei Prof. Toskov und Prof. Paviovic. Schon ein Jahr vorher hatte er einen Preis im Internationalen Wettbewerb der "Jeunesses Musicales" im Fach Duo Violine - Klavier gewonnen. Drei Jahre später gewann er den Internationalen Wettbewerb von Belgrad im Fach Violine und erhielt zusätzlich einen Sonderpreis für die beste Interpretation der Solosonaten Bachs.
Konzerttourneen führten ihn durch Europa, Japan, USA und die UdSSR. Sreten Krstic wurde zu Aufnahmen von WDR, BR und BBC London eingeladen und spielte bei allen Rundfunk- und Fernsehstudios Jugoslawiens. Als Solist spielte er mit Sergiu Celibidache, Hiroshi Wakasugi, Horst Stein, Vaclav Neumann, Droitrij Kitajenko u.v.a. Mehrere Schallplatten- und CD-Aufnahmen. Sreten Krstic spielt eine Geige von Nicolaus Gagliano.
Michael Hell, Violoncello wurde in eine Musikerfamilie in Wien geboren. Er studierte an der Wiener Musikuniversität. 1980 beendete er das Studium mit hohen Auszeichnungen. 1981 verpflichteten ihn die Münchner Philharmoniker als ersten Solocellisten. Unter Anleitung von Sergiu Celibidache erarbeitete er auch jahrelang die phänomenologischen Gesichtspunkte der Musik und des Klanges. Als Solist spielte er Cellokonzerte mit namhaften Dirigenten wie Christoph von Dohnanyi, Herbert Blomstedt, Hiroshi Wakasugi, Dmitrij Kitajenko, Maxim Schostakowitsch und vielen mehr in Deutschland, Italien, Österreich, Japan, Norwegen und der Schweiz. Als Solist, Kammermusiker und Lehrer bereiste erfast alle europäische Länder, Südamerika, Mexiko, China und regelmäßig Japan. Er wirkte bei diversen internationalen Festspielen mit und nahm CDs, Rundfunk und Fernsehaufnahmen auf. Seit 2002 ist er Lehrer am Tiroler Landeskonservatorium. Im April 2008 wurde er für seine kulturellen Verdienste vom österreichischen Bundespräsidenten zum Professor ernannt. Im Januar 2012 ist die CD "Liebesfreud & Liebesleid" bei Hänssler erschienen, auf der sich Michael Hell und Micaela Gelius als Duo präsentieren.
Micaela Gelius ( Klavier) trat schon vor ihrem Studium mehrmals als Solistin mit den Münchner Symphonikern auf.
Nach dem Abitur studierte sie in München Liedbegleitung bei Erik Werba und Helmut Deutsch und Schulmusik. Ihre solistische Ausbildung setzte sie dann an der Musikhochschule Würzburg in den Klavierklassen von Margarita Höhenrieder und Erich Appel fort. 
Zahlreiche Meisterkurse und ein Stipendium des "Internationalen Vereins für Kammermusik" ergänzten ihre Studien. Micaela Gelius konzertiert als Solistin und Kammermusikpartnerin in Europa, Amerika und Asien und gastiert bei bedeutenden Musikfestivals (z.B. 1999 beim 2. Musikfestival in Peking).
Uraufführungen und ihr Engagement für zeitgenössische und außereuropäische Musik bezeugen die Vielseitigkeit ihres Repertoires. Ihr Repertoire ist durch zahlreiche Einspielungen für Rundfunk, Fernsehen und auf CD dokumentiert. Ihr aktuelles Solo-Album "Piano Night Pieces" ist 2011 bei TheMusicAgents erschienen.
Micaela Gelius ist Dozentin für Klavier an der Universität Augsburg und regelmäßig Jurorin beim Wettbewerb „Jugend musiziert“.
2000
CD-Veröffentlchung mit Klavier- und Kammermusik von Clara Schumann bei Sony.
2002
CD Veröffentlichung Französischer Klaviertrios als Coproduktion des Bayerischen Rundfunks und Sony.
2008
CD Veröffentlichung mit Böhmischen Klaviertrios bei Thorofon.
2013
CD VÖ Oblivion bei Thorofon mit Werken von Paul Schoenfield, Astor Piazzolla, Joaquin Turina und Isaac Albéniz.

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