Renata Tebaldi: Biographie
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Renata Tebaldi

* 01.02.1922 in Pesaro
† 19.12.2004 in San Marino

Am 19. Dezember 2014 jährte sich der Todestag der italienischen Sopranistin Renata Tebaldi zum 10. Mal. Sie gehörte Jahrzehnte lang zu den berühmtesten Operndiven und wurde ebenso gefeiert wie Maria Callas. 1944 debütierte sie als Elena im Boitos Mefistofeles und wurde bereits 1946 von Arturo Toscanini eingeladen, an der Vorstellung zur Wiedereröffnung der Mailänder Scala mitzuwirken. Sie glänzte in Pariten von Puccini, Verdi, Boito, Rossini, Spontini und Mozart und trat an allen großen Opernhäusern auf. Gerühmt wurden ihre Phrasierungskunst und intelligente Darstellung. Ihren letzten Bühnenauftritt hatte sie im Mai 1976. Ihr künstlerisches Vermächtnis dokumentieren zahlreiche Opernaufnahmen, die in den Jahren von 1951 bis 1970 für Decca entstanden. Renata Tebaldi starb im Alter von 82 Jahren in San Marino, Italien.

Biographie Diskographie [1]

Biographie

1.2.1922
geboren in Pesaro (Italien). Eigentlich wollte Renata Tebaldi Pianistin werden, studierte dann aber Gesang am Konservatorium von Parma, Mantua und Mailand. Dort studierte sie bei Carmen Melis, einer berühmten Gesangslehrerin.
1944
Bühnendebüt am Teatro Municipale von Rovigo als Elena in Boitos Mefistofele.
1946
Vorsingen bei Arturo Toscanini, der Nachwuchssänger für die Scala suchte und sie sofort engagierte. Am 11.5.1946 Teilnahme mit sensationellem Erfolg am Konzert zur Wiederöffnung der Mailänder Scala mit dem Requiem von Verdi.
1950
Gastspiel der Scala in London (Aida). Einladung zum Maggio Musicale von Florenz mit Olympia und Agnes di Hohenstaufen von Spontini. USA-Debüt an der Oper von San Francisco und an der Metropolitan Opera mit Verdis Otello als Desdemona, ihr internationaler Durchbruch. Insgesamt sang Renata Tebaldi in 17 Spielzeiten imd 210 Vorstellungen an der Met in New York, darunter Partien wie Tosca, Mimi, La Gioconda (Ponchielli), Adrianna Lecouvreur, Maddalena, Manon Lescaut, Amelia, La Traviata und Madame Butterfly.
1951
Titelpartie von Verdis Giovanna d'Arco (Jeanne d'Arc) am Teatro di San Carlo, Neapel und an der Pariser Oper.
1956-1969
Jährliche Gastspielreisen nach Chicago.
1961
Aufritte in Tokio und Osaka, Konzertreisen nach Spanien, Deutschland, Holland, Frankreich und Portugal.
1973
Zum letzten Mal Auftritt als Desdemona (Otello) an der Met in New York. Im gleichen Jahr offizieller Abschied von der Bühne. Zahlreiche Operngesamtaufnahmen dokumentieren das künstlerische Spektrum der Sängerin, darunter bei Decca La Bohème, Tosca, Madame Butterfly, Aida, Suor Angelica, La Wally u.a., bei RCA Turantdot (Liu) und Cavalleria rusticana.
19.12.2004
nach längerer Krankheit stirbt Renata Tebaldi am 19.12. in ihrem Haus in San Marino (Italien).

Rollen und Besetzungen:

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Entschleunigte Feinfühligkeit, forsche Damenpranke

Edition Stefan Askenase

Noch in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts konzertierte der aus dem galizischen Lemberg stammende Pianist Stefan Askenase reglemäßig in den europäischen Konzertsälen. Das ältere Publikum hatte den Chopin-Interpreten gleichsam abonniert, bei den Jüngeren und im abgehobenen Kreis des deutschsprachigen Kritikernachwuchses galt der zierliche belgisch-polnische Theodor Pollak- und Emil von Sauer Schüler als Vertreter einer konservativen Handhabe, als ein leibhaftiges Fossil vergangener Chopin-Stilistik.

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