Chor des Bayerischen Rundfunks: Biographie
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Chor des Bayerischen Rundfunks

* 01.05.1946 in München

Biographie Diskographie [71]

Biographie

1946-1985
Von den drei Klangkörpern des Bayerischen Rundfunks kann der am 01. Mai 1946 durch Robert Seiler ins Leben gerufene Chor auf die längste Geschichte zurückblicken. Blickt man auf die Geschichte des Chores, die außer mit den Namen der bisherigen Chorleiter Robert Seiler, Josef Kugler, Heinz Mende, Josef Schmidhuber, Gordon Kember, Hans-Peter Rauscher und Michael Gläser mit denen der jeweiligen Chefdirigenten des Symphonieorchesters und des Münchner Rundfunkorchesters eng verbunden ist, lassen sich viele glanzvolle Stationen hervorheben. Dazu gehören nicht nur die Schallplattenpreise für Schönbergs Gurrelieder (1966), Pfitzners Palestrina unter Rafael Kubelik (1973), sondern auch die Aufführung der Bruckner-Messen und die Chorwerke von Carl Orff unter der Leitung von Eugen Jochum, sowie die Berlioz-Interpretationen mit Sir Colin Davis.
1986
Aufführung von Haydns Schöpfung unter der Leitung von Leonard Bernstein in München und Ottobeuren.
1989
Beethovens Neunte Sinfonie mit dem Schlußchor "An die Freude" unter der Leitung von Leonard Bernstein anläßlich des Mauerfalls in Berlin. Ab der Spielzeit 1989/99 hat der Chor des Bayerischen Rundfunks neben seinen zahlreichen Auftritten mit den beiden großen Klangkörpern des BR auch eine eigene Abonnementskonzertreihe mit fünf Konzerten im Münchner Prinzregententheater. Er demonstiert dabei seine große Repertoire-Breite mit Werken aus der Renaissance bis hin zur Gegenwart.
1997
Uraufführung von Krzysztof Pendereckis Sieben Tore von Jerusalem anläßlich der 3000-Jahr-Feier der Stadt in Israel.
2000
Aus Anlaß des Heiligen Jahres 2000 gründet Marcello Viotti die Konzertreihe "Paradisi Gloria", bei der sakrale Chorwerke überwiegend des 20. Jahrhunderts aufgeführt werden, die wegen ihrer Länge oder besonderen Besetzung normalerweise nur sehr selten oder nie im Konzertsaal erklingen. Die Reihe ist auch nach ihrem Entstehungsjahr eine der besonderen Highlights im Münchner Konzertleben.
2002
Aufführung des Mahler-Zyklus unter der Leitung von Lorin Maazel.
ab 2005/2006
Mit Beginn der Spielzeit 2005/2006 übernimmt der junge niederländische Dirigent Peter Dijkstra die künstlerische Leitung des Chores. Anläßlich des 60. Geburtstages des Chores führt Mariss Jansons mehrere große Chorwerke auf: Bereits im April 2006 Verdis Missa da Requiem in München und Luzern, am Ostersonntag 2006 steht der Chor auf der Bühne der Münchner Philharmonie und führt Mahlers Auferstehungssinfonie unter der Leitung von Gilbert Kaplan auf und eine Woche später dirigiert Mariss Jansons nochmals eine Jubiläumskonzert mit Werken von Haydn, Brahms, Kodály und Verdi.
Bechsteinkonzert

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