Siegfried Palm: Biographie
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Siegfried Palm

* 25.04.1927 in Wuppertal
† 06.06.2005 in Frechen

Am 25. April 2017 wäre der Cellist und Pädagoge Siegfried Palm 90 Jahre alt geworden. Er wurde zunächst von seinem Vater, der ebenfalls Cellist war, unterrichtet und war später Schüler von Enrico Mainardi. 1945 trat er bereits seine erste Stelle als Solo-Cellist im Lübecker Orcheser an, es folgten Engagements beim Symphonie-Orchester des NDR Hamburg (bis 1962) und beim Symphonie-Orchester des WDR in Köln (bis 1968). Ab 1965 bildete er mit dem Pianisten Aloys Kontarski ein Duo, von 1967 bis 1973 war er Mitglied des Kölner Klaviertrios mit dem Geiger Max Rostal und dem Pianisten Heinz Schröter. Siegfried Palms außergewöhnliches technisches Können und sein lebhaftes Interesse an zeitgenössischer Musik führten zur Uraufführung zahlreicher Werke berühmter Komponisten, so u.a. von Mauricio Kagel, Boris Blacher, Miko Kelemen, György Ligeti, Krzysztof Penderecki, Ysang Yun und Wolfgang Rihm. Von 1977 bis 1981 war Siegfried Palm Intendant der Deutschen Oper Berlin, von 1982-1988 Präsident der Interntionalen Gesellschaft für Neue Musik und ab 1988 Präsident der Deutchen Gesellschaft für Neue Musik. Er starb am 6. Mai 2005 in Frechen.

Biographie Diskographie [2]

Biographie

25.4.1927
geboren in Wuppertal. Erster Cello-Unterricht beim Vater, der Cellist im Städtischen Orchester Wuppertal ist.
1945
Solo-Cellist beim Lübecker Orchester.
1950-1953
Meisterkurse in Salzburg bei Enrico Mainardi.
1947-1962
Solo-Cellist beim Sinfonieorchester des NDR Hamburg.
1962-1968
Solo-Cellist beim Sinfonieorchester des WDR.
1976-1980
Generalintendant der Deutschen Oper Berlin.
1982-1988
Präsident der Intern. Gesellschaft für Neue Musik.
ab 1988
Präsident der Deutschen Gesellschaft für Neue Musik. Als Interpret ist er Uraufführungskünstler vieler neuer Werke von Komponisten wie Boris Blacher, Iannis Xenakis, György Ligeti, Maurico Kagel, Rolf Liebermann, Miko Kelemen, Christobál Halffter und Krzysztof Penderecki. Insgesamt hat er über 130 von ihm in Auftrag gegebene oder ihm gewidmete zeitgenössische Stücke uraufgeführt.
6.6.2005
gestorben in Frechen (Deutschland)

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Entschleunigte Feinfühligkeit, forsche Damenpranke

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Noch in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts konzertierte der aus dem galizischen Lemberg stammende Pianist Stefan Askenase reglemäßig in den europäischen Konzertsälen. Das ältere Publikum hatte den Chopin-Interpreten gleichsam abonniert, bei den Jüngeren und im abgehobenen Kreis des deutschsprachigen Kritikernachwuchses galt der zierliche belgisch-polnische Theodor Pollak- und Emil von Sauer Schüler als Vertreter einer konservativen Handhabe, als ein leibhaftiges Fossil vergangener Chopin-Stilistik.

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