Kirill Petrenko: Biographie
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Kirill Petrenko

Dirigent

* 11.02.1972 in Omsk

Biographie Diskographie [3] Texte [1]

Biographie

1972
geboren im westsibirischen Omsk als Sohn Orchestermusikers und einer TV-Ansagerin.
1990
Emigration mit der Familie aus der Sowjetunion und Übersiedelung nach Vorarlberg, wo der Vater ein Engagement als Orchestermusiker erhält.
1995
Operndebüt mit Brittens We Make An Opera in Vorarlberg.
1997-1999
Kapellmeister an der Wiener Volksoper.
1999-2002
GMD am Meininger Theater. Dort Debüt mit Lady Macbeth von Mzensk. Internationale Resonanz erhielt seine Ring-Produktion, die an vier auf einander folgenden Abenden gezeigt wurde (Regie: Christine Mielitz, Bühnenbild: Alfred Hrdlicka). Weitere Opern in Meiningen waren Der Rosenkavalier, Rigoletto, Die verkaufte Braut, La Traviata und Peter Grimes.
ab 2002/2003
Mit Beginn der Saison 2002/2003 ist Kirill Petrenko GMD an der Komischen Oper Berlin. Hier hat er neben zahlreichen Repertoire-Vorstellungen Premieren von Die Entführung aus dem Serail, Don Giovanni, Peter Grimes, Jenufa und Die Hochzeit des Figaro einstudiert.
2006
Am 09. Februar 2006 Debüt bei den Berliner Philharmonikern mit Rachmaninoffs zweiter Sinfonie und dem zweiten Violinkonzert von Bela Bartók (Solist: Christian Tetzlaff). Wiederholungskonzerte am 10. und 11. Februar.
2007
Ende des Vertrages als GMD der Komischen Oper Berlin. Seither freier Dirigent.
2008
Im Juli (10. und 11.) Dirigat beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks mit Vadim Repin als Solist in einem Programm mit sinfonischen Tanzen von Turina, Rachmaninoff und der Symphonie espagnole von Lalo.
2010
Berufung a, 7. Okt. 2010 zum GMD an die Bayerischen Staatsoper ab 1. Sept. 2013, zunächst für die Dauer von 5 Jahren, als Nachfolger von Kent Nagano, der seinen Vertrag nicht über 2013 hinaus verlängern wollte.
2011
Dirigat einer Tosca-Aufführungsserie an der Bayerischen Staatsoper.
2013
Dirigent des neuen Bayereuter Ring zum 200. Geburtstag von Richard Wagner. Mit Beginn der Spielzeit 2013/14 GMD an der Bayerischen Staatsoper. Als erste Produktion leitet Petrenko eine Neuproduktion von Die Frau ohne Schatten, als zweites Puccinis Tosca.
2014
Ring-Dirigat in Bayreuth. Gastdirigat nach vierjähriger Pause an der Wiener Staatsoper (Der Rosenkavalier).
2015
Am 21. Juni wählen die Berliner Philharmoniker Petrenko zu ihrem neuen Chefdirigenten und Nachfolger von Sir Simon Rattle ab 2018. Ring-Dirigat bei den Bayreuther Festspielen.
2016
Am 2. April (15.30 Uhr) und 3. April (11.00 Uhr) steht der Münchner GMD Kirill Petrenko erstmals am Pult der Wiener Philharmoniker im Großen Saal des Musikverein. Er dirigiert Mendelssohns Symphonie Nr. 3 in e-Moll op. 56 ("Schottische") und nach der Pause Gustav Mahlers Lied von der Erde mit Elisabeth Kulman (Mezzosopran) und Robert Dean Smith (Tenor). Das Bayerische Staatsorchester und Kirill Petrenko gehen vom 5. bis 21. September aiuf Tournee mit Konzerten in Mailand, Luzern, Dortmund, Bonn, Paris, Luxemburg, Berlin, Wien und Frankfurt.
2017
Am Nationaltheater dirigiert Petrenko die Opern Tannhäuser Lady Macbeth von Mzensk und die Puccini-Opern Il tabarro, Suor Angelica und Gianni Schicchi.
2018
Im März dirigiert Kirill Petrenko eine Serie von Wagners Bühnenweihfestspiel Parsifalmit Nina Stemme (Kundry), Burkhard Fritz (Parsifal), René Pape (Gurnemanz) und Michael Nagy (Amfortas). Die Inszenierung von Pierre Audi entstand 2018 in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler Georg Baselitz, der das Bühnenbild gestaltete.
2019
Erstmals dirigiert Kirill Petrenko die beiden "Oper-für-alle"-Veranstaltungen: am 6. Juli die Salome, mit der die Münchner Opernfestspiele eröffnet werden und am 20. Juli ein Konzert mit Broadway-Musical-Melodien mit Golda Schultz und Thomas Hampson als Solisten. Am 23. und 24. August tritt Kirill Petrenko im Rahmen der Saisoneröffnungskonzerte sein Amt als Chefdirigent der Berliner Philharmoniker an. Das traditionelle Konzert zur Saisoneröffnung am 23. August wird in diesem Jahr um ein Open-Air-Konzert am 24. August vor dem Brandenburger Tor ergänzt.

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