Alban Berg Quartett: Biographie
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Alban Berg Quartett

* 1970 in Wien

Biographie Texte [1]

Biographie

1970
Gründung 1970 in Wien durch Günter Pichler (1. Violine), Klaus Mätzl (2. Violone, 1970-1978), Gerhard Schulz (2. Violine, seit 1978), Hatto Beyerle (Viola, 1970-1981), Thomas Kakuska (Viola, seit 1981), Valentin Erben (Violoncello, seit 1970).
1971
Meisterkurs beim LaSalle Quartett in Cincinnati.
1973
UA des Streichquartetts Nr. 3 von Erich Urbanner, das dem Quartett gewidmet ist. Daneben spielt das Quartet das gesamte Repertoire der Wiener Klassik, aber auch Dvorák und Janácek und gibt regelmäßig Konzerte in Europa und den USA.
1974
Erste Schallplattenaufnahmen für Teldec (Quartette von Alban Berg und Joseph Haydn).
1976
UA des Streichquartetts Nr. 1 von Gottfried von Einem.
1983
UA des Streichquartetts Nr. 4 von Wolfgang Rihm.
1985
UA der "Variationen über ein originales Thema" von Alban Berg.
1988
UA eines Streichquartetts von Luciano Berio.
1989
UA des Streichquartetts Nr. 4 von Alfred Schnittke.
2004
Isabel Charisius übernimmt den Part von Thomas Kakuska bei einer Tournee, da dieser sich einer Operatation unterziehen muss. Sie erhielt ihren ersten Unterricht bei Johannes Trieb. Bei ihm lernte sie Geige bis zu ihrem Studium in Karlsruhe und Tel Aviv. Das Studium in Wien wurde ihr durch ein DAAD- Stipendium ermöglicht. Dort entwickelte sich ihr Interesse für die Viola durch Kammermusikunterricht bei Prof. Thomas Kakuska, woraufhin sie bei ihm studierte. Nach einem Engagement als Solobratschistin im RSO Wien wurde die Stuttgarterin von den Münchner Philharmonikern in die gleiche Position berufen. Isabel Charisius spielte Kammermusik in verschiedenen Besetzungen. Bereits im Februar 2004 hat sie in einigen Konzerten mit dem Alban Berg Quartett die Mozart Quintette gespielt. Sie wird die gesamte Tournee mit dem Alban Berg Quartett gestalten.
2005
Als letztes Konzert der KölnMusik in der Spielzeit 2004/2006 im Juni 2005 gastiert das Alban Berg Quartett in der Kölner Philharmonie. Isabel Charisius übernimmt den Part des krankheitsbedingt verhinderten Thomas Kakuska. Der Bratschist des Alban Berg Quartetts, Thomas Kakuska, stirbt nach schwerer Krankheit im Alter von 64 Jahren am 4. Juli. Der gebürtige Wiener studierte an der Hochschule für Musik und Darstellene Kunst seiner Heimatstadt, war Mitglied der Wiener Solisten und des Wiener Streichtrios bevor er 1981 Bratscher beim Alban Berg Quartett wurde. In der letzten Zeit vertrat ihn bei Konzerten des Ensembles bereits die Bratscherin Isabel Charisius.
2007
Einer der letzten Auftritte in Deutschland ist das Konzert des Alban Berg Quartetts am 28. Februar 2007 in der Hamburger Laeiszhalle. Das Quartett gibt seine für das Ende der Saison 2007/2008 geplante Aulösung bekannt. In seiner über 30jährigen Existenz hat es fast alle Werke der Wiener Klassik (Haydn, Mozart, Beethoven, Schubert), aber auch Schumann, Debussy, Dvorák, Ravel, Strawinsky aufgenommen (EMI) und zahlreiche Reverenzaufnahmen vorgelegt.
2008
Am 27. Juni gibt das Alban Berg Quartett sein letztes Konzert in Europa. Auf dem Programm steht Schuberts Klavierquintett D 667 (mit Elisabeth Leonskaja) sowie das Streichquintett op. 163 (mit Alois Posch, Kontrabass).

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Fröhliche Frühromantik für Fagottisten

Für das „große Finale“ hatten die Kandidaten die Auswahl zwischen dem mit der italienischen Oper kokettierenden Concertino von Bernhard Crusell und einem der beiden größer dimensionierten Konzerte von Carl Maria von Weber oder Johann Nepomuk Hummel.

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Faszinierende Cellisten

Im Finale der Cellisten begeisterten gestern die drei Teilnehmer, die mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung der Dirigentin Eun Sun Kim die Cellokonzerte von Robert Schumann und Dmitrij Schostakowitsch aufführten.

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