Astrid Varnay: Biographie
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Astrid Varnay

* 25.04.1918 in Stockholm
† 04.09.2006 in München

Am 04. September 2006 jährt sich der Todestag der dramatischen Sopranistin Astrid Varnay zum 10. Mal. Sie wurde am 25. April 1918 in Stockholm als Tochter ungarischer Emigranten geboren, 1920 zog ihre Familie jedoch in die USA, wo sie zunächst von ihrer Mutter, einer Koloratursopranistin, später von Hermann Weigert ausgebildet wurde. 1941 sprang sie kurzfristig für die erkrankte Lotte Lehmann an der New Yorker Met als Sieglinde (Walküre) ein und feierte einen überwältigenden Erfolg. Von da an trat sie regelmäßig an der Met auf und gehört 1951 zu den Sängern, die unter der Leitung von Wieland Wagner den Neubeginn der Bayreuther Festspiele prägten. Zusammen mit Martha Mödl, Anja Silja und Birgit Nilsson gehört sie zu den den führenden Wagner-Sängerinnen der Nachkriegszeit und hat auch als Pädagogin nachfolgende Sängergenerationen geprägt. Über die Jahre ihrer aktiven Karriere hat sie in ihrem Buch "Hab mir's gelobt" berichtet. Auch auf Schallplatten liegen zahlreiche Einspielungen mit Astrid Varnay vor.

Biographie Diskographie [16]

Biographie

1918
geboren in Stockholm als Tochter ungarischer Emigranten. Erster Gesangsunterricht bei der Mutter, einer Koloratursopranistin.
1920
Übersiedelung der Familie nach New York, wo Astrid Varnay Unterricht bei Paul Althouse, später bei Hermann Weigert nimmt.
1941
Kurzfristiges Einspringen für die erkrankte Lotte Lehmann an der New Yorker Met als Sieglinde (Walküre), was zum internationalen Durchbruch für sie wird.
1944
Heirat mit Hermann Weigert.
1948
Erste Europa-Tournee mit Gastspielen an der Londoner Covent Garden Opera und beim Maggio Musicale in Florenz.
ab 1951-1969
Wiederaufnahme der Bayreuther Festspiele unter der Leitung von Wieland Wagner. Astrid Varnay gehört für fast 20 Jahre zu den prägenden Sängerdarstellerinnen im Nachkriegsbayreuth (Brünnhilde, Isolde, Ortrud).
1952
Mitglied der Bayerischen Staatsoper
1967
Ernennung zur Bayerischen Kammersängerin.
ab 1970
Ünterricht am Konservatorium von Düsseldorf.
1976
Klytemnestra (Salome) in Paris.
1978
UA Lear von Aribert Reimann.
2003
Astrid Varnay wurde am 27.11., anlässlich ihres 85. Geburtstages, die "Meistersinger Medaille" für ihre herausragenden Verdienste an der Bayerischen Staatsoper verliehen.
2006
Astrid Varnay stirbt im Alter von 88 Jahren im München am 04. September 2006. Im Henschel-Verlag sind ihre Memoiren "Hab mir's gelobt" erschienen.

Rollen und Besetzungen:

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