Hertha Töpper: Biographie
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Hertha Töpper

* 19.04.1924 in Graz

Die österreichische Altistin Herta Töpper war in den 1950er und 1960er Jahren die herausragende Sängerin ihres Faches. Die Tochter eines Musiklehrers studierte in ihrer Heimatstadt Graz Gesang an der Opernschule des Landeskonservatoriums und debütierte 1945 auch als Opernsängerin am Opernhaus Graz. 1951 erhielt sie ihr erstes Engagement in Bayreuth anlässlich der ersten Festspiele nach dem Zweiten Weltkrieg, dem zahlreiche weitere Engagements folgten. Im gleichen Jahr debütierte sie an der Bayerischen Staatsoper in München und wurde im darauffolgenden Jahr festes Ensemblemitglied. Ihre Gesangskunst führte sie an alle großen Opernhäuser der Welt, über Jahre hinweg feierte sie auch regelmäßig Triumphe bei den Salzburger Festspielen. Nicht weniger erfolgreich und gefragt war sie aber auch Lied-, Oratorien- und Konzertsängerin, legendär ist ihre Zusammenarbeit mit Karl Richter. Von 1971 bis 1981 war sie Professorin für Gesang an der Münchner Musikhochschule. Ihren letzten Bühnenauftritt gab sie 1980 an der Bayerischen Staatsoper. Bereits 1962 war ihr der Bayerische Verdienstorden verliehen worden, 1985 erhielt sie das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse, 1995 den Bayerischen Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst und 2009 die Meistersinger-Medaille der Bayerischen Staatsoper. Herta Töpper feierte am 19. April 2014 ihren 90. Geburtstag.

Biographie Diskographie [3]

Biographie

19.4.1924
geboren in Graz (Österreich) als Tochter eines Musiklehrers. Als Kleinkind erster Geigenunterricht beim Vater. Als Teenager entschließt sie sich jedoch für eine Gesangsausbildung und studiert am Konservatorium ihrer Heimatstadt.
1951
Kurzfristiges Einspringen als Ulrica in Verdis Maskenball an der Oper Graz. Bereits 1949 hatte sie erstmals den Octavian, ihrer spätere Bravourrolle, gesungen. 1951 gibt sie als Brangäne (Tristan und Isolde) ihr Bayreuth-Debüt.
1952-1980
Engagement an der Bayerischen Staatsoper, der sie fast 30 Jahre lang angehört. Daneben gastiert sie in dieser Zeit an allen großen Bühnen und in den Konzertsälen in Europa und den USA.
1957
Mitwirkungung bei der UA von Hindemiths Die Harmonie der Welt an der Bayerisches Staatsoper.
1965
Beim ihrem Staatsbesuch besucht Königin Elizabeth II. eine Aufführung des Rosenkavalier mit Hertha Töpper als Octavian.
1961
Debüt an der Metropolitan Opera, New York.
1971-1981
Professorin an der Münchner Musikhochschule.
1980
Letzter Bühnenauftritt an der Bayerischen Staatsoper als Larina in Tschaikowskys Eugen Onegin.
2009
85. Geburtsag der Künstlerin. Die Bayerische Staatsoper verleiht ihr für ihre künstlerischen Verdienste die "Meistersinger-Medaille".

Rollen und Besetzungen:

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Entschleunigte Feinfühligkeit, forsche Damenpranke

Edition Stefan Askenase

Noch in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts konzertierte der aus dem galizischen Lemberg stammende Pianist Stefan Askenase reglemäßig in den europäischen Konzertsälen. Das ältere Publikum hatte den Chopin-Interpreten gleichsam abonniert, bei den Jüngeren und im abgehobenen Kreis des deutschsprachigen Kritikernachwuchses galt der zierliche belgisch-polnische Theodor Pollak- und Emil von Sauer Schüler als Vertreter einer konservativen Handhabe, als ein leibhaftiges Fossil vergangener Chopin-Stilistik.

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