Kiri Te Kanawa: Biographie
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Kiri Te Kanawa

* 06.03.1944 in Grisborne

Am 6. März 2014 feierte die neuseeländische Sopranistin Kiri Te Kanawa ihren 70. Geburtstag. Sie studierte in London und debütierte 1971 an der Covent Garden Opera als Blumenmädchen in Wagners Parsifal, sang 1973 bei den Opernfestspielen in Glyndebourne die Figaro-Gräfin, die für viele Jahre eine ihrer Glanzpartien werden sollte. Es folgte 1974 ihr Met-Debüt als Desdemona, 1975 Donna Elvira in Paris unter der Leitung von Georg Solti. Sie gastierte an allen großen Bühnen und wurde besonders in ihrer Wahlheimat England populär. Aus Anlass ihres Geburtstag veröffentlicht Warner Classics eine 4 CDs umfassende Box, die einen Querschnitt durch das umfangreiche Opernrepertoire der Künstlerin bietet.

Biographie Diskographie [3]

Biographie

1944
geboren am 6.3. in Gisborne (Neuseeland) als Adoptivtochter einer irischen Mutter und eines Maori-Vaters.
1959
Bereits als 15jährige nimmt sie an Gesangswettbewerben teil (als Mezzo) und gewinnt in Melbourne einen 1. Preis.
1960-1965
Studium in Auckland, ab 1966 wird sie an der Londoner Covent Garden Oper ohne Vorsingen für das Opernstudio akzeptiert.
1965-1968
Dreijähriger Vertrag als Elevin am Opernstudio von Covent Garden als junior principal.
1971
Debüt an der Covent Garden Opera als Blumenmädchen im "Parsifal". Im gleichen Jahr singt sie am selben Haus bereits die Figaro-Gräfin.
1972
Figaro-Gräfin in Lyon, San Francisco und beim Glyndebourne-Festival.
1974
Met-Debüt als Desdemona in Verdis "Otello".
1975
In den Mozart-Partien Donna Elvria ("Don Giovanni") und Gräfin ("Figaro") an der New Yorker Met, Donna Elvria unter Georg Solti in Paris.
1978
Scala-Debüt als Amelia in Verdis "Simone Boccanegra".
1980
Mitwirkung (Donna Elvira) an der Joseph Losey-Verfilmung des "Don Giovanni" mit Ruggero Raimondi in der Titelrolle (Soundtrack bei CBS).
1981
Bei der Hochzeit von Prince Charles und Lady Diana Spencer singt sie "Let the bright Seraphim" in der St. Paul's Kathedral und wird dadurch einem Millionenpublikum bekannt.
ab 1982
Internationale Gastauftritte mit Schwerpunkt in England und den USA.
1985
In der Avery Fisher Hall in New York singt Dame Kiri Te Kanawa bei einem Liederabend eines der letzten Lieder, die Richard Strauss komponierte als Urauführung: Malven.
2002
Die Sopranistin Kiri Te Kanawa hat aus persönlichen Gründen alle ihre Konzerte für diesen Sommer in Europa abgesagt, so dass die Veranstalter umdisponieren müssen. Wie die Leitung des Festspielhauses Baden-Baden mitteilte, wird das für Montag, den 19. August 2002 um 20 Uhr geplante Konzert nicht ausfallen, sondern von einer ebenso prominenten Kollegin – Jessye Norman – übernommen. Sie wird die Sieben frühen Lieder von Alban Berg singen.
2004
Am 06.03.2004 feiert Kiri Te Kanawa ihren 60. Geburtstag. In ihrer Wahlheimat England gehört sie zu den beliebtesten Klassikkünstlern und hat im TV eine bereits zur Tradition gewordene Weihnachtssendung. Ihre Schallplattenfirma Decca hat zum runden Geburtstag der Sängerin ein Doppel-Album mit Aufnahmen von Mozart bis Verdi, Puccini bis Korngold und Fredeerick Loewe zusammengestellt (Kiri - A Portait). Dame Kiri Te Kanawa gab am 3. Oktober 2004 um 20 Uhr eines ihrer inzwischen selten gewordenen Arien-Recitals in der Davies Symphony Hall in San Francisco. Begleitet von dem Pinanisten Warren Jones singt sie Arien und Lieder von Händel, Debussy, Hahn, Fauré, Strauss, Berlioz, Poulenc und Puccini. 
2009
Abschiedsrecital in der Münchner Philharmonie mit Julian Reynolds am Flügel am 29. März.
2013
An der Wiener Staatsoper tritt Kiri Te Kanawa im Okt./Nov. nochmals in vier Vorstellungen von Donizettis "La Fille du Régiment" auf. Neben Juan Diego Flórez (Tonio), Carlos Álvarez (Sulpice) u.a. singt sie die Duchesse de Crakentorp unter der Leitung von Bruno Campanella.
2014
Zum 70. Geburtstag der Sängerin veröffentlicht Warner Classics eine 4 CDs umfassende Box, mit einem Querschnitt durch das Opern-Repertoire der Sängerin. Es umfasst italienische Arien von Puccini, Verdi, Cilea, Giordano, Leoncavallo und Boito, französische Arien von Berlioz, Offenbach, Massenet und Bizet, sowie deutsche Arien von Weber, Mozart, Wagner, Strauss und Korngold; das vierte Album ist Arien von Puccini gewidmet.

Rollen und Besetzungen:

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