Anja Silja: Biographie
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Anja Silja

* 17.04.1940 in Berlin

Die deutsche Sopranistin Anja Silja wurde am 17. April 1940 in Berlin geboren. Mit 15 Jahren gab sie ihren ersten Liederabend und debütierte schon 1956 als Rosina in Gioachino Rossinis Barbier von Sevilla am Staatstheater Braunschweig. Mit 19 Jahren sang Anja Silja die Königin der Nacht in der Zauberflöte unter Karl Böhm an der Wiener Staatsoper und in Aix-en-Provence. Diese Produktion wurde auch vom Fernsehen aufgezeichnet. 1960 gab sie als Senta (Der fliegende Holländer) ein aufsehenerregendes Debüt bei den Bayreuther Festspielen und wurde seitdem von Wieland Wagner bis zu dessen Tod alljährlich in weiteren Rollen in Bayreuth engagiert und sang in fast all seinen Inszenierungen europaweit alle großen Wagner-Partien. Sie war Mitglied des Württembergischen Staatstheaters Stuttgart, gastierte als Salome an der Metropolitan Opera in New York und trat regelmäßig beim Glyndebourne-Festival auf. Ihr künstlerisches Schaffen ist auf zahlreichen Opernaufnahmen unter den großen Dirigenten des 20. Jahrhunderts dokumentiert. 1990 gab sie ihr Regie-Debüt mit der Inszenierung des Lohengrin am Brüsseler Théâtre de la Monnaie, konzentrierte sich dann aber wieder auf das Singen und erarbeitete sich zahlreiche Rollen im Charakterfach. 2014 sang sie in Bregenz in der von HK Gruber neuvertonten Inszenierung der Geschichten aus dem Wienerwald (Regie: Michael Sturminger) die Großmutter ebenso wie in der Wiener Erstaufführung am theater an der Wien am 14. März 2015. Für ihre Verdienste um Kunst und Kultur wurde Anja Silja mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Im März 2011 erhielt sie zudem den Europäischen Kulturpreis. Anja Silja war verheiratet mit dem Dirigenten Christoph von Dohnányi.

Biographie Diskographie [6]

Biographie

1940
geboren am 17. April in Berlin. Die Großmutter war Sängerin. Ausbildung durch den Großvater Egon van Rijn.
1956
Debüt an der Städtischen Oper Berlin als Rosina im Barbier von Sevilla.
1956-1958
Engagement in Braunschweig.
1959
Debüt in Aix-en-Provence als Königin der Nacht (Zauberflöte).
1960
Wieland Wagner engagiert sie als Senta nach Bayreuth. Bis zum Tod von Wieland Wagner (1966) sang Silja jedes Jahr in Bayreuth (Elsa, Elisabeth, Venus, Eva, Freia).
1963
Gastspiel mit der Frankfurter Oper in London (Leonore/Fidelio).
1968
USA-Debüt als Senta in Chicago.
1969
Tannhäuser (Elisabeth) an der Covent Garden Opera London unter Leitung von Otto Klemperer. Senta (Der fliegende Holländer) unter der Leitung von Christoph von Dohnanyi in Chicago.
1972
Leonore (Fidelio) in einer Inszenierung von Otto Schenk an der New Yorker MET; Dirigent: Hans Wallat. Salome an der New Yorker MET unter der Leitung von Karl Böhm.
1982
Emilia Marty (Die Sache Makropulos) in der Ruth Berghaus-Inszenierung an der Frankfurter Oper.
1984
Wozzek-Marie in London
1986
Die lustige Witwe in Brüssel, Prinz Orlowsky (Die Fledermaus) in Brüssel.
1989
R. Strauss Die Frau ohne Schatten (Amme) in San Francisco, Dirigent: Christoph von Dohnanyi.
1991
Ortrud im Lohengrin in der Inszenierung von Robert Wilson. Dirigent: Ralf Weikert.
2003
Gräfin Geschwitz in der Bergs Oper Lulu an der Pariser Opéra de Bastille unter der Leitung von Bernhard Kontarsky (Inszenierung. Willy Decker).
2004
Emilia Marty in der Neuinszenierung von Janáceks Sache Makropulos an der Deutschen Oper Berlin (Inszenierung: Niklaus Lehnhoff, musikalische Leitung: Marc Albrecht).
2007
In der Neuinszenierung von Tschaikowskys Pique Dame von Vera Nemirova an der Wiener Staatsoper singt Anja Silja die Rolle der alten Gräfin.
2008
Pique Dame an der Wiener Staatsoper (Gräfin) als letzte Vorstellung der Saison 200772008 am 30.06.

Rollen und Besetzungen:

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Entschleunigte Feinfühligkeit, forsche Damenpranke

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Noch in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts konzertierte der aus dem galizischen Lemberg stammende Pianist Stefan Askenase reglemäßig in den europäischen Konzertsälen. Das ältere Publikum hatte den Chopin-Interpreten gleichsam abonniert, bei den Jüngeren und im abgehobenen Kreis des deutschsprachigen Kritikernachwuchses galt der zierliche belgisch-polnische Theodor Pollak- und Emil von Sauer Schüler als Vertreter einer konservativen Handhabe, als ein leibhaftiges Fossil vergangener Chopin-Stilistik.

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