Gerhard Schmidt-Gaden: Biographie
Klassik Heute - Ihr Klassik-Portal im Internet

Über uns | Impressum | Kontakt | Sitemap

Suche

Biographien insgesamt: 1099

Gerhard Schmidt-Gaden

* 1937

Biographie Diskographie [1]

Biographie

1937
geboren 1937, Dirigierausbildung bei Kurt Eichhorn an der Münchner Musikhochschule. Darüber hinaus studierte er drei Jahre bei Thomaskantor Kurt Thomas in Leipzig ehe er von diesem als Stimmbildner bei vielen Chorleiterkursen berufen wurde. Schmidt-Gadens Gesangslehrer waren u.a. Helge Rosvaenge, Otto Iro, Mario Tonelli, Carlo Tagliabue, William Ernst Vedal, Julius Patzak, Hanno Blaschke und Margarete von Winterfeldt. Er arbeitete 25 Jahre lang eng mit Carl Orff zusammen, unterrichtete am Orff-Institut in Salzburg und nahm mit dem Chor das gesamte Orff´sche Schulwerk auf.
1956
Gründungdes Tölzer Knabenchors und seitdem kontinuierliche künstlerischen Leitung.
1973
Beginn der musikalischen Zusammenarbeit mit Nikolaus Harnoncourt bei zahlreichen Plattenaufnahmen und Opernaufführungen.
1980-1988
Als Dirigent von Oratorienaufführungen trat Gerhard Schmidt-Gaden u.a. beim English Bach Festival, bei mehreren deutschen Bach-Festen, dem Würzburger Mozart-Fest, den Berliner Festwochen und dem Israel Festival auf. Weiters dirigierte er u.a. bei den Salzburger Festspielen, an der Mailänder Scala und am Teatro La Fenice in Venedig. Mehrere seiner Schallplatten- und CD-Aufnahmen (vornehmlich in authentischer Aufführungspraxis) wurden zum Teil mehrfach ausgezeichnet, darunter das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach, die Kleinen Geistlichen Konzerte von Heinrich Schütz und die Bußpsalmen von Orlando di Lasso. Der international anerkannte Gesangspädagoge und Spezialist für Kinderstimm-bildung unterrichtete von 1980 bis 1988 als Professor für Chorleitung am Salzburger Mozarteum.
1984-1989
Chordirektor an der Mailänder Scala. Stimmbildungskurse für Sänger, Chorleiter und Musiklehrer gab Gerhard Schmidt-Gaden in Deutschland, in der Schweiz, Holland, Österreich, Italien, Südafrika und Japan.
1992
Publikation des Buches Wege der Stimmbildung, das seitdem in Fachkreisen ein Bestseller ist und im Frühjahr 2006 in neuer und stark erweiterter Fassung erschienen ist.
1994
Auszeichnung mit dem Bayerischen Verdienstorden
2000
Verleihung des Professorentitels auf Lebenszeit durch den österreichische Bundespräsidenten.
2006
Zahlreiche Festkonzerte zum 50-jährigen Bestehen des Tölzer Knabenchores, seines Gründers und Leiters. Der Tölzer Knabenchor erhielt zahlreiche Auszeichnungen für seine Einspielungen, u.a. den Deutschen Schallplattenpreis sowie zahlreiche Sonderpreise für das „Orff´sche Schulwerk“, den Deutschen Schallplattenpreis für Bachs Weihnachtsoratorium (1973). Mozarts Oper „Apollo und Hyacinth“ erhielt den französischen Schallplattenpreis. Die „Bußpsalmen Davis“ von Orlando di Lasso wurden ausgezeichnet sowohl mit dem französischen Diapason d´Or, als auch dem Deutschen Echo-Klassik-Preis (2003). Die Bach-Kantaten unter Gustav Leonhardt und Nikolaus Harnoncourt wurden für den Grammy Award nominiert (1982).
2008
Konzerte in In- und Ausland, darunter auch im Mai eine Gastspielreise nach Korea.

⇑ nach oben

Entschleunigte Feinfühligkeit, forsche Damenpranke

Edition Stefan Askenase

Noch in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts konzertierte der aus dem galizischen Lemberg stammende Pianist Stefan Askenase reglemäßig in den europäischen Konzertsälen. Das ältere Publikum hatte den Chopin-Interpreten gleichsam abonniert, bei den Jüngeren und im abgehobenen Kreis des deutschsprachigen Kritikernachwuchses galt der zierliche belgisch-polnische Theodor Pollak- und Emil von Sauer Schüler als Vertreter einer konservativen Handhabe, als ein leibhaftiges Fossil vergangener Chopin-Stilistik.

→ weiter...

Referenz-Aufnahmen

aus dem Themenbereich
Opern-Recitals

Diana Damrau<br />Arie di Bravura
Renée Fleming singt Arien von Bizet, Puccini, Cileà, Catalani u.a.
Juliane Banse
Maria Cecilia Bartoli
Lucia Aliberti<br />Early Verdi Arias

Neue CD-Veröffentlichungen

Richard Heuberger
A Lute by Sictus Rauwolf
Visions
Christoph Graupner

CD der Woche

Kenneth Hamilton plays Ronald Stevenson, Volume 1

Kenneth Hamilton plays Ronald Stevenson, Volume 1

Aus dunkler Tiefe steigen schwärzeste Bass-Töne auf, formen eine Tonskala und vereinigen sich mit einer weiteren Stimme zur strengen Fuge. Die ewige ...

Heute im Label-Fokus

Ambiente

Mischa Meyer, Violoncello
Hugo Distler
Naji Hakim<br />Orgelwerke / Organ Works
Anton Heiller

→ Infos und Highlights

Thema Klavier Solo

Hyperion 1 CD 67469
hänssler CLASSIC 2 CD 92.113
Sokolov
Warner Classics 3 CD 2564 61940-2
Fredrik Ullén plays Kaikhosru Sorabji
Franz Schubert<br />Piano Works Vol. 12

 

Weitere 52 Themen

Klassik Heute Zahl des Tages

Bei Klassik Heute finden Sie

0

Festivals

→ mehr Zahlen und Infos

AGBs Impressum Kontakt Mediadaten Sitemap Datenschutz

© Klassik Heute

jpc