Peter Rösel: Biographie
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Peter Rösel

* 02.02.1945 in Dresden

Der deutsche Konzertpianist Peter Rösel wurde am 2. Februar 1945 in Dresden als Sohn eines Dirigenten und einer Sängerin geboren. Mit sechs Jahren erhielt er seinen ersten Klavierunterricht. Seine Ausbildung zum Konzertpianisten absolvierte am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium bei Dmitri Baschkirow und Lew Oborin. Als erster Deutscher wurde er Preisträger des Tschaikowsy-Wettbewerbs Moskau und des Klavierwettbewerbs Montreal. Diese Erfolge eröffneten ihm eine internationale Karriere, in deren Verlauf er mit vielen bedeutenden Orchestern und Dirigenten weltweit zusammenarbeitete und zu internationalen Festivals eingeladen wurde. Er gastierte bisher in über 40 Ländern auf allen fünf Kontinenten. Darüber hinaus hat er zahlreiche CD-Einspielungen bei EMI, Capriccio, Ars Vivendi und Berlin Classics vorgelegt, u.a. die Klavierkonzerte von Weber, Schumann, Beethoven und Rachmaninoff sowie Soloklavierwerke von Brahms. Im Herbst 2011 beendete er einen Zyklus mit der Aufführung der 32 Klaviersonaten von Beethoven in Japan, Deutschland und in der Schweiz. 2009 wurde er für sein langjähriges und herausragendes Schaffen als Pianist mit dem Kunstpreis der Landeshauptstadt Dresden ausgezeichnet. Peter Rösel ist Professor an der Dresdner Musikhochschule und Ordentliches Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste.

Biographie

Biographie

1945
geboren in Dresden als Sohn eines Dirigenten und einer Sängerin. Erster Klavieruntericht mit sechs Jahren. Begin seiner Ausbildung an der Musikhochschule seiner Heimatstadt.
1963
Zweiter Preis beim Robert-Schumann-Wettbewerb in Zwickau.
1964-1969
Studium am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium bei Lev Oborin und Dmitri Bashkirov.
1966
Als erster deutscher Pianist gewann Peter Rösel 1966 den Tschaikowsky-Klavierwettbewerb und unternimmt im selben Jahr eine große UdSSR-Tournee.
1968
Teilnahme am Klavierwettbewerb von Montreal, wo Peter Rösel den 2. Preis erhält und Konzerte in Kanada gibt.
1970-1972
Konzertreisen nach Belgien, Japan, Schweden und Frankreich.
1976
Debüt in Westdeutschland und regelmäßige Solistenauftritte beim Leipziger Gewandhausorchester mit seinem damaligen Chefdirigenten Kurt Masur. Insgesamt tritt Rösel über 200 Mal mit dem Orchester auf.
1985
Berufung zum Profesor für Klavier an die Musikhochschule Dresden.
1995
Kurt Masur lädt Peter Rösel zu Konzerten nach New York ein, wo er inzwischen Chefdirigent ist.
2009
Peter Rösel wird mit dem Kunstpreis der Landeshauptstadt Dresden für sein langjähriges und herausragendes Schaffen als Pianist ausgezeichnet.
2011
Im Herbst Beendigung eines sich über vier Jahre erstreckenden Zyklus mit der Aufführung der 32 Klaviersonaten von Beethoven in Japan, Deutschland und in der Schweiz.

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Entschleunigte Feinfühligkeit, forsche Damenpranke

Edition Stefan Askenase

Noch in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts konzertierte der aus dem galizischen Lemberg stammende Pianist Stefan Askenase reglemäßig in den europäischen Konzertsälen. Das ältere Publikum hatte den Chopin-Interpreten gleichsam abonniert, bei den Jüngeren und im abgehobenen Kreis des deutschsprachigen Kritikernachwuchses galt der zierliche belgisch-polnische Theodor Pollak- und Emil von Sauer Schüler als Vertreter einer konservativen Handhabe, als ein leibhaftiges Fossil vergangener Chopin-Stilistik.

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Referenz-Aufnahmen

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Orgelmusik

Harmonies/Orgel Modern
Historische Orgeln in Frankreich<br />Andreas Silbermann 1730 Ebersmünster
Jazz Guitar meet Church Organ
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auch auff Orgeln

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Alexis Weissenberg<br />Piano Recital 1972

 

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