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Bachian Elegies
Musical Meditations for Uncertain Times
Michael Tsalka
paladino music PMR0143
1 CD • 60min • 2024
16.09.2025 • 8 9 8
Bachian Elegies – Musical Meditations for Uncertain Times ist das vorliegende neue Album des niederländisch-israelischen Pianisten und Cembalisten Martin Tsalka betitelt, und dies vor einem ganz konkreten Hintergrund: es handelt es sich um eines der (aus naheliegenden Gründen gar nicht einmal so wenigen) Alben, deren Entstehung und Konzeption eng mit der Coronazeit verknüpft ist. In diesem Falle fand Tsalka, der seinerzeit Anstellung an einer chinesischen Kunst- und Musikschule gefunden hatte, Trost und neue Motivation in der Musik Bachs, sich nicht zuletzt vergegenwärtigend, dass Bachs Leben selbst von Widrigkeiten aller Art durchzogen war, derer zum Trotz er sein gewaltig-zeitloses Œuvre schuf.
Last Dance
Michael Tsalka | Diana Weston
Wirripang Media Wirr 126
1 CD • 77min • [P] 2025
28.02.2025 • 8 8 8
Das Tafelklavier war vor allem im 18. und 19. Jahrhundert ein äußerst beliebtes Instrument. Es ist nicht nur „quadratisch, praktisch, gut“, es macht sich dekorativ und eignet sich als Möbelstück ebenso wie als Übungsinstrument. Mit dem Aufkommen kompakter Klaviere und später von elektronischen Tasteninstrumenten und auch durch eine fortschreitende musikalische Entwicklung kam es leider völlig aus der Mode. Inzwischen werden solche Instrumente aber durchaus wieder geschätzt und zwar nicht nur bei Verfechtern der Alten Musik. Ein schönes Beispiel hierfür ist diese Einspielung die Michael Tsalka und Diane Weston aufgenommen haben, und die Musik für Tafelklavier (englisch: Square Piano) mit Musik für Cembalo kombiniert.
Violets are Blue
Michael Tsalka • Diana Weston
Wirripang Media Wirr 132
1 CD • 68min • 2025
27.02.2026 • 9 9 9
Man kann es nicht anders sagen: Eine höchst ungewöhnliche CD haben Michael Tsalka und Diana Weston da aufgenommen. Sie widmen sich der Kombination von Tafelklavier – schon alleine das ist ja eine Rarität - und Cembalo. Das Ergebnis ist eine wirklich außergewöhnliche CD, nicht nur wegen der Wahl der Instrumente. Auch das Repertoire, das Tsalka du Weston eingespielt haben, genießt Seltenheitswert. Am bekanntesten dürften noch einige Stücke von Béla Bartók sein, aus dessen Stücken die beiden Interpreten eine Auswahl von kürzeren, auf slowakischen und ungarischen Melodien basierenden Stücken spielen. Das funktioniert bestens, da das archaische Moment dieser Stücke gut zum Klang von Tafelklavier und Cembalo passt.

