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Deutsche Oper Berlin

Opernhäuser insgesamt: 117

 

Theatergeschichte ↓ zur Geschichte des Opernhauses

Anschrift:
Deutschland
Richard-Wagner-Straße 10
D 10585 Berlin
Berlin
Tel.:+49 [030] 34 38 4 - 01
Fax:+49 [030] 34 38 455
eMail → info@deutscheoperberlin.de
Homepage: → www.deutscheoperberlin.de/
Ticketinfo:Kartenvorverkauf:
Theaterkasse der Deutschen Oper Berlin
Bismarckstraße 35
10627 Berlin.

Öffnungszeiten :
Montags–samstags [auch an Feiertagen]: 11 Uhr bis eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn, anschließend Abendkasse mit Abgabe von Eintrittskarten ausschließlich für die jeweils beginnende Veranstaltung.
An veranstaltungsfreien Tagen ist die Kasse bis 19 Uhr geöffnet.
Sonntags: 10 bis 14 Uhr und Abendkasse ab eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn.
Ansagen zum Kartenverkauf täglich über Tel.: +49 [ 030] 34 10 249.
Spielstätten: Deutsche Oper
Malsaal

Geschichte

Das jüngste und größte der Berliner Opernhäuser, die Deutsche Oper, steht auf dem Gelände des ehemaligen Deutschen Opernhauses, das auf Initiative wohlhabender Bürger der damals eigenständigen Stadt Charlottenburg am 7. November 1912 mit Beethovens Fidelio als bürgerlich-demokratischer Gegenentwurf zur Königlichen Hofoper Unter den Linden feierlich eröffnet wurde. Errichtet, um vor allem die großen Opern Richard Wagners angemessen aufführen zu können, war das Bauwerk von imponierendem Ausmaß: Mit seiner repräsentativen klassischen Fassade und dem sehr groß dimensionierten Zuschauerraum mit vier Rängen faßte das von Baumeister Heinrich Seeling erbaute Opernhaus über 2000 Zuschauer. 1925 wurde das Haus von der Stadt Berlin als Städtische Oper übernommen. Zehn Jahre später wechselte es in den Besitz des Deutschen Reiches. Nach einem großen Umbau unter dem Architekten Prof. Paul Baumgarten, der eine luxuriöse Ausstattung einschloß, wurde es wieder als Deutsches Opernhaus betrieben.

Bei einem Bombenangriff wurde das Deutsche Opernhaus am 23. November 1943 völlig zerstört. Nach dem Krieg bespielte das Ensemble das Theater des Westens in der Kantstraße. Erst 1956 beschloß der Berliner Senat den Wiederaufbau des Opernhauses in der Bismarckstraße. Den ausgeschriebenen Architektenwettbewerb gewann Prof. Fritz Bornemann. Das Haus, ein Stahlbeton-Skelettbau, erregte Aufsehen: mit seiner eigenwilligen, fensterlosen Betonwerksteinfassade ? frei über den Bürgersteig 67m x 13m auskragend ? mit faustgroßen Kieselsteinen aus dem Urstromtal der Spree, den nach Westen und Osten ganz in Glasflächen aufgelösten Seitenfronten, dem großen Zuschauerraum mit Hochparkett, zwei Rängen und Wandtäfelungen aus afrikanischem Cebranoholz, der modernen Technik sowie der vor dem Gebäude freistehenden, etwa 20m hohen abstrakten Edelstahl-Metallplastik von Prof. Hans Uhlmann. Nachdem die Pläne zum Wiederaufbau der im Ost-Teil gelegenen traditionsreichen Lindenoper vorrangig behandelt worden waren und die Teilung Berlins so weit besiegelt war, wurde die Wiedereröffnung mit Mozarts Don Giovanni am 24. September 1964 zu einem Politikum von nationaler Bedeutung. Erst kurz vor Eröffnung des neu erbauten Opernhauses fiel die Entscheidung zugunsten des Namens Deutsche Oper Berlin, damit an die alte Bezeichnung Deutsches Opernhaus anknüpfend und sie in modernem Sinne variierend. Schon durch die Namensgebung wollte man deutlich machen, daß es sich bei diesem Opernhaus um keine städtische Angelegenheit handelt. Es war nicht nur formal die Staatsoper des Landes Berlin, der Bund erkannte die nationale Bedeutung des Hauses an und kam für die notwendige Vergrößerung des Orchesters und des Chores auf.

Künstlerisches Profil

Aufgabe der Deutschen Oper Berlin ist es, „das musikalische Theater zu pflegen und weiterzuentwickeln.“ Prof. Götz Friedrich, seit 1981 Generalintendant des Hauses, zur programmatischen Ausrichtung: „Die Widersprüche zwischen Bekannt-Bewährtem und dem Unerwarteten, zwischen dem Gewünschten und Neuartigen nicht zu verschleiern, sondern positiv auszuspielen: gerade die Vielfalt von Oper und Ballett, wie sie in vierhundertjähriger Geschichte gewonnen wurde, auszustellen; das Erschütternde mit dem Spaßigen zu konfrontieren und das Erlesene mit dem Populären zu verbinden. Denn unsere Grundüberzeugung ist, daß das Populäre den ästhetischen Anspruch nicht ausschließt, sondern ihm immanent ist. Der vielfältige, vielschichtige Dialog mit unserem Publikum ist eine Bedingung der Lebendigkeit heutigen Musiktheaters. Ihm gelten unsere Aufführungen, flankiert von einer Fülle von Sonderveranstaltungen, die alle nur einem Ziel dienen: Musiktheater als brauchbar auszuweisen in dieser ja nicht gefahrlosen Zeit.“ Es soll weltoffenes Musiktheater gemacht werden, das auch internationale Aufmerksamkeit beansprucht und die Blicke auf Berlin lenkt. Man fühlt sich der Maxime Alban Bergs verpflichtet, der von den Opernhäusern forderte, „...daß sie die klassischen Opern so aufführen, als wären es moderne ... und umgekehrt“.

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Entschleunigte Feinfühligkeit, forsche Damenpranke

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Noch in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts konzertierte der aus dem galizischen Lemberg stammende Pianist Stefan Askenase reglemäßig in den europäischen Konzertsälen. Das ältere Publikum hatte den Chopin-Interpreten gleichsam abonniert, bei den Jüngeren und im abgehobenen Kreis des deutschsprachigen Kritikernachwuchses galt der zierliche belgisch-polnische Theodor Pollak- und Emil von Sauer Schüler als Vertreter einer konservativen Handhabe, als ein leibhaftiges Fossil vergangener Chopin-Stilistik.

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