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Bühnen der Stadt Köln

Opernhäuser insgesamt: 117

 

Theatergeschichte ↓ zur Geschichte des Opernhauses

Anschrift:
Deutschland
Offenbachplatz
D 50667 Köln
Nordrhein-Westfalen
Tel.:0221 / 221-28400
Fax:0221 / 221-28249
eMail
Homepage: → www.buehnenkoeln.de
Ticketinfo:Telefonische Kartenbestellung: Montag - Samstag 9.00 - 14.00 Uhr
Spielstätten: Halle Kalk
Opernhaus
Schauspielhaus
Schlosserei
West-end Theater
Yakult Halle

Geschichte

Das 1902 ursprünglich am Rudolphplatz eröffnete Kölner Opernhaus war im Stil der Neorenaissance erbaut worden. Hier erlebten Debussys Pelléas et Mélisande, Janáceks Katja Kabanowa sowie Prokofieffs Liebe zu den drei Orangen ihre deutsche Erstaufführung, Korngolds Die tote Stadt und Schrekers Irrelohe wurden hier uraufgeführt. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Haus völlig zerstört. Für den Wiederaufbau wählte man dann allerdings ein Grundstück mitten im Zentrum der Stadt, in der Glockengasse, wo zu früherer Zeit bereits ein kleines Schauspielhaus gestanden hatte. Das gesamte Areal wurde vor dem Neubau in Offenbachplatz umbenannt, schließlich war der Komponist in Köln geboren und aufgewachsen, bevor er als 16jähriger nach Paris ging.

Der zwischen 1953 und 1957 durchgeführte Neubau erfolgte nach den Plänen des Architekten Wilhelm Riphan, der die beiden Bühnentürme in Trapezform gestaltete. Auch für den Innenraum entwickelte Riphan eine Novität, die Anregung für die Neubauten der Hamburgischen Staatsoper sowie der Deutschen Oper Berlin war: Anstelle der herkömmlichen Ränge oder Logen klebte er an Schubladen erinnernde "Kästen" an Rück- und Seitenwände, was den Vorteil hat, daß die Zuschauer alle frontal zur Bühne sitzen. Von Nachteil ist allerdings das durch diese Gestaltung bedingte geringere Platzangebot.

Neben dem klassischen Opernrepertoire, das von Händel über Mozart bis zu Verdi und Strauss reicht, konnte sich die Kölner Oper als wichtige Stätte zeitgenössischer Oper - nach Hamburg - einen Namen machen. Zu den wichtigsten Ur- bzw. deutschen Erstaufführungen der ersten Jahre gehören Wolfgang Fortners Bluthochzeit, Francis Poulencs Gespräche der Karmelitinnen, Serge Prokofieffs Feuriger Engel, Nikolai Nabakovs Tod des Grigorij Rasputin, Luigi Nonos Intolleranza und schließlich im Jahre 1965 Bernd Alois Zimmermanns Soldaten.

Als Intendanten wirkten im Köln der Nachkriegszeit unter anderem Oscar Fritz Schuh, Arno Assmann, Claus Helmut Drese und Michael Hampe. Seit der Spielzeit 1995/96 ist Günter Krämer Generalintendant für Oper und Schauspiel. Seine Vorliebe gilt Wagner und der Opernliteratur des 20. Jahrhunderts. Neben seiner Generalintendanz in Köln inszeniert Günter Krämer in München, Hamburg und Berlin.

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Entschleunigte Feinfühligkeit, forsche Damenpranke

Edition Stefan Askenase

Noch in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts konzertierte der aus dem galizischen Lemberg stammende Pianist Stefan Askenase reglemäßig in den europäischen Konzertsälen. Das ältere Publikum hatte den Chopin-Interpreten gleichsam abonniert, bei den Jüngeren und im abgehobenen Kreis des deutschsprachigen Kritikernachwuchses galt der zierliche belgisch-polnische Theodor Pollak- und Emil von Sauer Schüler als Vertreter einer konservativen Handhabe, als ein leibhaftiges Fossil vergangener Chopin-Stilistik.

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