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Aktuelle Meldung vom 14.02.2018

Berlinale Classics 2018: Welturaufführung "Das alte Gesetz" D 1923

Das Alte Gesetz 1923, Foto: Josef Fenneker

Das Alte Gesetz 1923, Foto: Josef Fenneker

Vor 95 Jahren uraufgeführt im Berliner Marmorhaus, erfährt der Klassiker des Weimarer Kinos, ein herausragendes Beispiel deutsch-jüdischer Filmgeschichte, nun in restaurierter Fassung seine erneute Premiere in Berlin! Mit neuer zeitgenössischer Musik des französischen Komponisten Philippe Schoeller wird der Film durch das Orchester Jakobsplatz München (OJM) aufgeführt. Danach geht Das alte Gesetz mit dem OJM auf Filmkonzertreise nach Warschau, Vilnius und Budapest – eine Spurensuche der jüdischen Kultur Osteuropas.

Termine:

Uraufführung auf der Berlinale: 16. Februar 2018: 17:00 Uhr, Friedrichstadt-Palast Berlin, Weltpremiere der digital restaurierten Fassung mit Uraufführung der neuen Musikfassung, Live-Begleitung des OJM.

"Das alte Gesetz" auf Filmkonzertreise:

28. März 2018: Philharmonie Vilnius

29. März 2018: Museum der Geschichte der polnischen Juden, Warschau

22. April 2018: Frühlingsfestival in Budapest

12. April 2018: Münchner Kammerspiele

⁄, ein Klassiker des Weimarer Kinos und ein herausragendes Beispiel für die Kreativität jüdischer Filmschaffender im Deutschland der 20er Jahre, kontrastiert die in sich gekehrte Welt eines osteuropäischen Schtetls mit dem liberalen Wien der 1860er Jahre und thematisiert die Assimilation der Juden im Europa des 19. Jahrhunderts. Mit einer Story rund um (verbotene) Liebe und kulturelle Integration ist er in seiner historischen Distanz auch heute hochaktuell.

Eine zusätzliche künstlerische Aktualisierung erfährt der Film mit der neuen hochkarätigen Musik von Philippe Schoeller. Der französische Komponist, 2012 für den César für die beste Filmmusik nominiert, vereinigt in seiner Kammermusik für Das alte Gesetz verschiedene Kompositionstechniken bis hin zur minimal music und Mikrotonalität. Seine Musik unterstreicht die visuelle Qualität des Films, macht seinen innovativen Charakter bewusst und schlägt den Bogen von historischem Film zur heutigen Rezeptionsgeschichte.

Das Orchester Jakobsplatz München wurde 2005 durch den Dirigenten Daniel Grossmann gegründet und hat sich unter seiner Leitung zu einem hervorragenden Klangkörper mit inhaltlicher Fokussierung entwickelt. Programmatisch setzt das Ensemble seinen Schwerpunkt auf Werke jüdischer Komponisten, kombiniert mit Musik des 20. und 21 Jahrhunderts. Mit seinen interdisziplinären Musikprojekten eröffnet das Orchester neue Räume für eine deutsch-jüdische Gegenwartskultur.

Die Berlinale-Aufführung des Stummfilmkonzerts Das alte Gesetz mit dem Orchester Jakobsplatz München ist Auftakt für ein Kulturprojekt, das die vitale jüdische Kultur Osteuropas zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Erinnerung ruft. Es vereint mit seinem Angebot von restauriertem Film, zeitgenössischer Musik und weiteren Programmpunkten fast 100 Jahre Kulturgeschichte. Einen besonderen Akzent erhält das Projekt durch das Gastspiel in Vilnius - das "Jerusalem des Ostens" war einstmals eine der größten jüdischen Gemeinden Europas, heute findet hier wieder eine spürbare Aufarbeitung der jüdischen Geschichte der Stadt statt. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut realisiert.

Die digitale Neubearbeitung ist eine Kooperation der Internationalen Filmfestspiele Berlin mit der Deutschen Kinemathek und dem ZDF in Zusammenarbeit mit ARTE. Die von der Deutschen Kinemathek editierte, restaurierte Fassung ist ab dem 19. Februar auf DVD erhältlich, die unter der Redaktion von Nina Goslar in der ARTE EDITION produziert und mit reichhaltigem Bonusmaterial ergänzt wurde.


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